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20.03.2017
Viessmann Group

2016: Viessmann steigert Umsatz um 1,4 %

Martin Viessmann (Quelle: Viessmann)
Martin Viessmann

Die Viessmann Group ist auf der ISH unter dem Motto „Auf in ein neues Jahrhundert“ in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Das Unternehmen wurde vor 100 Jahren gegründet. Prof. Dr. Martin Viessmann, Präsident des Verwaltungsrats: „In unserem Jubiläumsjahr gilt es für uns einmal mehr, große Herausforderungen als Chancen zu verstehen. Hier sehen wir zum einen die Energiewende, zum anderen die Digitalisierung. Für beides bieten wir unseren Marktpartnern die passenden Antworten.“

2016: Absatz- und Umsatzsteigerungen

Im Jahr 2016 konnte Viessmann den Absatz um 2,8 % steigern, der Umsatz wuchs um 1,4 % auf 2,25 Mrd. Euro. Viessmann hat sich damit in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet: Der Absatz in der gesamten deutschen Heizungsbranche ging um 2 % zurück, weltweit sogar um mehr als 3 %.

„Die Marktzahlen zeigen abermals, dass die Modernisierung im Wärmemarkt nicht so in Gang kommt, wie es für ein Erreichen der politisch vorgegebenen Klimaschutzziele erforderlich wäre“, sagt Joachim Janssen, CEO der Viessmann Group. „Vor diesem Hintergrund sind wir mit der Entwicklung unseres Unternehmens im vergangenen Jahr zufrieden.“

In Deutschland stieg der Umsatz bei Viessmann um 5 %. Im Ausland ging der Umsatz dagegen um knapp 2 % zurück, auch aufgrund der anhaltend schwierigen Branchensituation in Russland. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz betrug 54 %. Die Zahl der Beschäftigten ist um 3 % auf rund 12.000 Mitarbeiter gewachsen.

Investitionsoffensive in Rekordhöhe

Die Investitionen in die Zukunft des Unternehmens hat Viessmann auf 130 Mio. Euro deutlich erhöht. Dies entspricht 6 % vom Umsatz. Schwerpunkte waren:

  • das Forschungs- und Entwicklungszentrum „Technikum“ am Stammsitz in Allendorf, das am 12. April 2017 in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel offiziell eröffnet wird,
  • das neue Werk in Lipetsk, Russland, das im Juni 2017 eingeweiht wird und
  • digitale Produkte und Geschäftsmodelle sowie die digitale Diversifikation

Prof. Viessmann: „Die erheblich gesteigerten Investitionen zahlen dabei auf unsere neu entwickelte Vision ein: We take care of the planet with customer centric energy solutions. Diese kundenzentrierten Energielösungen entwickeln wir, um gemeinsam mit unseren Marktpartnern die enormen Chancen zu nutzen, die sowohl die Energiewende als auch die Digitalisierung bieten.“

Völlig neue Möglichkeiten durch Digitalisierung

„Die Digitalisierung ist der größte Strukturwandel, den unsere Branche bisher durchlaufen hat. Sie bietet unseren Marktpartnern völlig neue Möglichkeiten, eine noch bessere Kundenerfahrung zu schaffen. Diese Lösungen umfassen unter anderem die vorausschauende Wartung sowie die mobile Steuerung der Heizung. Unsere Partner gewinnen Zeit, verringern ihre Komplexität und verdienen mehr Geld. Genau darum geht es uns“, so Maximilian Viessmann, vierte Generation und Chief Digital Officer der Viessmann Gruppe.

Prof. Viessmann: „Die Digitalisierung hat – wenn man so will – dazu geführt, dass in unserer Zeit erstmals die Alten von den Jungen mehr lernen können als umgekehrt. Ich freue mich, dass mein Sohn ins Unternehmen eingetreten ist und die digitale Transformation vorantreibt. Damit ist der nächste Generationswechsel, den wir bereits vor Jahren strategisch vorbereitet haben, auch faktisch eingeleitet. Gemeinsam passen wir das Unternehmen an die Anforderungen der digitalen Zukunft an.“

Wesentlicher Schwerpunkt sind dabei Digitalen Services, die zentral für die Zukunft des Fachhandwerks sind: von der schnellen online Angebotserstellung über die Unterstützung der Installationsphase sowie den laufenden Betrieb bis hin zur Modernisierung. ■

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