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Gebäudeplanung

Ortsgenaue Testreferenzjahre vorgelegt

© nicky39 / iStock / Thinkstock
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) haben die Testreferenzjahre (TRY) aktualisiert. Fortan liegen die Datensätze, die für jede Stunde eines Jahres verschiedene meteorologische Daten enthalten, für jeden Quadratkilometer in Deutschland vor.

Für die neuen Testreferenzjahre mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung haben sich die Forscher vom Konzept der Einteilung Deutschlands in 15 TRY-Klimaregionen mit je einer Repräsentanzstation verabschiedet. Mit den ortsgenauen TRY-Datensätzen können Innenraumtemperaturen von Gebäuden und ihr Energieverbrauch besser berechnet und die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik bestmöglich auf das lokale Klima abgestimmt werden.

Da HLK-Anlagen für maximale Belastungen ausgelegt werden, haben die Forscher zusätzlich Datensätze für je ein Jahr mit einem sehr kalten Winterhalbjahr (Oktober bis März) und einem sehr warmen Sommerhalbjahr (April bis September) erstellt. Um auch bei langen Nutzungsdauern eine nachhaltige Planung der Gebäudehülle und der technischen Anlagen zu ermöglichen, haben die Forscher auf der Basis von zwölf regionalen Klimamodellen zusätzlich Testreferenzjahre für den Zeitraum 2031 bis 2060 entwickelt, die wie die übrigen TRY-Datensätze aufgebaut sind.

Die neuen TRY-Datensätze stammen aus einem von der Forschungsinitiative Zukunft Bau geförderten Projekt Ortsgenaue Testreferenzjahre (TRY) und sind nach der Einrichtung eines User-Accounts auf dem CDC-Portal kostenfrei abrufbar. Allgemeine Informationen zum Thema Testreferenzjahre des DWD.