TGA Energietechnik

TGA Ausgabe 01-2009
Staufen im Breisgau

Katastrophenstimmung durch Geothermieprojekt

Abb. 1
Gestörte Idylle: Im Umkreis des Rathauses von Staufen sind inzwischen rund 120 Häuser durch Risse beschädigt.

Die Zukunftstechnologie Geothermie scheint keinesfalls so harmlos zu sein wie oft angenommen. ­Seitdem im September 2007 sieben Erdsondenbohrungen zur Beheizung des Rathauses nieder­gebracht wurden, bröckelt in über 100 Häusern der Breisgaustadt Staufen der Putz von den Wänden. Als Ursache wird ein Wassereinbruch in Gipskeuper-Schichten vermutet, der zu Gebäudehebungen und -senkungen führte. Die Stadt will jetzt einen Hilfsfond für die betroffenen Hausbesitzer einrichten.

Nein, es waren keine angelernten Friseure am Werk und auch keine arbeitslosen Bäcker, die das Bohren im geothermischen Untergrund im Schnellkurs gelernt haben. Alles ging ordnungsgemäß zu und trotzdem herrscht in der Fauststadt Staufen im Breisgau Katastrophenstimmung. Zumindest die Hausbesitzer rund um das Rathaus rechnen mit dem Schlimmsten. Was passiert ist: Im September 2007 wurden auf dem...

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