TGA Energietechnik

TGA Ausgabe 07-2009
Brennstoffzellen-Heizgeräte

Mühsames Herantasten

Abb. 1
Strom erzeugende Heizung am Beispiel eines Brennstoff­zellen-Heizgeräts: Werben aber nicht verderben. Die lange Entwicklungszeit der BrennstoffzellenHeizgeräte stellt Marketingabteilungen vor eine fast unlösbare Aufgabe: Einerseits wollen sie potenzielle Kunden begeistern und damit den Markt vorbereiten, andererseits sollen die potenziellen Kunden nicht auf die Brennstoffzellen-Heizgeräte warten. Damit sind sie auch gut beraten: Wer heute einen veralteten Wärmeerzeuger austauscht, hat diesen amortisiert, bevor Brennstoffzellen-Heizgeräte die gesamtkostengünstigere Alternative sind.

Spätestens im Jahr 2015 sollen praxiserprobte Brennstoffzellen-Heizgeräte für den Endkunden verfügbar sein. Erste Seriengeräte sind für 2012 angekündigt. Ein milliardenschweres Förder­programm – finanziert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Industrie – soll jetzt endgültig den Durchbruch schaffen. Aber: „Wir arbeiten uns in sehr kleinen Schritten an serientaugliche Brennstoffzellen-Heizgeräte heran“, war auf der Hannover Messe Energie zu hören. Einen „Massenmarkt“, wie in der Vergangenheit oft durch euphorische Prognosen suggeriert, werde es in absehbarer Zeit jedoch nicht geben.

Energieversorger und die Entwickler von Heizgeräten, die auch Strom erzeugen können, sind sich einig: Die aktuellen und absehbaren Entwicklungen beim Gebäudeenergiebedarf und bei den Energiepreisen schaffen ein günstiges Wettbewerbsumfeld für die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme mit Mikro-KWK. In zahlreichen Studien wird von einem rasch abnehmenden Raumwärmebedarf ausgegangen, der bis...

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