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TGA Ausgabe 12-2009
Dallmer

Brandschutz-System Abläufe

Abb. 15
Das Dallmer-Brandschutzelement wird in die Kernbohrung bzw. Deckenaus­sparung eingehängt und seitlich verfüllt. Der fächerartige Kranz verhindert das Durchfallen der Füllmasse.

Im vorbeugenden Brandschutz gelten Abläufe mit senkrechtem Stutzen als Rohrdurchführungen, die abgeschottet werden müssen. Dafür hat Dallmer ein einheitliches Brandschutz-System entwickelt, das Boden-, Dusch-, Parkdeck- und Flachdachabläufe aus Kunststoff zum Anschluss an HT- und SML-Rohre umfasst. Alle Komponenten sind bauaufsichtlich zugelassen für R30 bis R120, für Dachabläufe R30 bis R90. Dazu wird der gewählte Ablauf mit einem Brandschutzelement ausgerüstet, das innen mit einem Quellstoff ausgekleidet ist. Dieser schäumt ab ca. 150 °C auf und verschließt ohne weitere bauliche Maßnahmen die Deckendurchdringung. Der modulare Aufbau bietet zahlreiche Optionen: Brandschutz für alle Abdichtungsarten, Bodenkonstruk­tionen und Ausstattungen. Ein weiterer Vorteil ist die gleichzeitige Schall­entkopplung des Bodenablaufs. Das Brandschutzelement wird in eine Kernbohrung eingehängt und seitlich mit Mörtel oder handelsüblichem PUR-Bauschaum verfüllt. Eine untere Schalung ist nicht nötig, ein fächerartiger Kranz verhindert das Durchfallen der Füllmasse. Alternativ zur Kernbohrung kann vor dem Betonieren eine Dallmer Deckendurchführung eingesetzt und später herausgenommen werden.

Dallmer

59757 Arnsberg

Telefon (0 29 32) 9 61 60

info@dallmer.de

http://www.dallmer.de

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