TGA Heizungstechnik

TGA Ausgabe 06-2010
VDI 4650 vs. komplexe Simulation

Energieeffizienz von Wärmepumpen

Abb. 1
Wärmepumpenproduktion. Um die hohe Effizienz der Wärmeerzeuger ab Werk auch auf den Energiezählern der Nutzer ­abzubilden, ist eine Qualitätssicherung über die gesamte Wertschöpfungskette erforderlich: Von der Anlagenkonzeption und ­Planung über die Installation bis hin zur Einweisung und Betriebsüberwachung. Simulationsrechnungen zeigen allerdings, dass schon bei der Entscheidungsvorbereitung die VDI-Richtlinie 4650 unter heutigen und künftigen Einsatzbedingungen für Luft-Wasser-Wärmepumpen zu optimistische Jahresarbeitszahlen berechnet.

Die Elektro-Wärmepumpe wird nach mehreren Prognosen in den nächsten Jahren ihren Anteil am Wärmeerzeugermarkt deutlich erhöhen. Darum ist es wichtig, Wärmepumpensysteme möglichst genau energetisch bewerten zu können. Eine komplexe Untersuchung an der TU Dresden hat jetzt aufgezeigt, dass die dazu besonders häufig benutzte VDI 4650 besonders für Luft-Wasser-Wärmepumpen angepasst werden muss, damit die mit ihr berechneten Jahresarbeitszahlen in der Praxis nicht nur im Einzelfall erreichbar sind.

Für die energetische Bewertung von Wärmepumpen stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Neben der messtechnischen Untersuchung ausgeführter Anlagen kann eine normative rechnerische Bewertung beispielsweise mit DIN V 4701-10 [1], DIN V 18599 [2], DIN EN 15 316-4-2 [3] oder VDI 4650 [4] erfolgen. Letztere wird häufig verwendet, um die im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) für...

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