TGA Heizungstechnik

TGA Ausgabe 08-2010

Auszug aus dem Marktanreizprogramm

Die Zuschussförderung von Partikelabscheidern erfolgt über die „Richt­linien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 9. Juli 2010“ und hier Abschnitt 12 „Besondere ­Vorschriften für die Förderung durch Investitionszuschüsse“:

„Die folgenden Maßnahmen im Gebäudebestand oder zur Bereitstellung von Prozesswärme in neu errichteten Gebäuden […] können als ­Projektförderung mit Festbeträgen durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert werden: […]

12.2.3 Innovationsförderung

Die Errichtung (auch Nachrüstung) von Anlagenteilen zur Emissions­minderung oder Effizienzsteigerung an automatisch beschickten Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse bis 100 kW Nennwärmeleistung, sofern die Anforderungen gemäß Nummer 9.5 erfüllt sind, kann gefördert werden. Die Antragstellung ist entweder für das sekundäre Bauteil oder für eine nach Nummer 12.2.1 förderfähige Biomasseanlage [Anmerkung: das sind automatisch beschickte Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung von Holzpellets (auch Kombinationskessel, jedoch keine (Warmluft-)Pelletöfen) oder von Holzhackschnitzeln mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 bis 100 kW] gemeinsam mit dem sekundären Bauteil zulässig. Die Förderung beträgt für jede entsprechend nachgerüstete bzw. ­ausgerüstete Biomasseanlage pauschal 500 Euro. […]“

Gemäß „9.5 Innovationsförderung“ sind förderfähig: „[…]

b) Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen ­Partikel. Förderfähig sind:

elektrostatische Abscheider,

filternde Abscheider (z.B. Gewebefilter, keramische Filter),

Abscheider als Abgaswäscher, ohne Nutzungsmöglichkeit des durch Abgaskondensation erzielbaren Wärmeertrags.

Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone.

Förderfähig sind nur Abscheider, deren Funktion und Wirksamkeit von ­einer unabhängigen fachlich anerkannten Einrichtung (z.B. TÜV, ­öffentliche Forschungseinrichtung) geprüft und dokumentiert wurde. Als wirksam ist ein Abscheider zu bezeichnen, der die Staubemissionen um mindestens 50 % mindert, d.h. der einen Abscheidegrad von mindestens 50 % erreicht. Die Messung zum Nachweis dieses Abscheidegrades muss bei einer Staubkonzentration im Rohgas (Rauchgas vor dem Staubabscheider) von mehr als 0,04 g/Nm3 bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 11 % im trockenen Abgas durchgeführt werden.“

http://www.bafa.de

Inhaltsübersicht

  1. Teil: Elektrostatischer Partikelabscheider
  2. Teil: Partikelabscheider AL-Top
  3. Teil: Auszug aus dem Marktanreizprogramm
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