TGA Objekt des Monats

TGA Ausgabe 11-2010

Mercedes-Benz heizt mit Grundwasser

Abb. 1 Blick auf die Geothermie-Anlage im Mercedes-Benz Werk Rastatt mit zwei Wärmepumpen vom Typ Quantum B150. Abb. 2 Zentraler Bedienmonitor und Abb. 3 Hydraulikzentrale der neuen Geothermie-Anlage zum Heizen und (Quelle: Daimler AG / Emil Rothweiler)
Abb. 1 Blick auf die Geothermie-Anlage im Mercedes-Benz Werk Rastatt mit zwei Wärmepumpen vom Typ Quantum B150. Abb. 2 Zentraler Bedienmonitor und Abb. 3 Hydraulikzentrale der neuen Geothermie-Anlage zum Heizen und Kühlen der 66000 m² großen Produktionshalle für den Karosserierohbau.

Ab Ende 2011 sollen im Mercedes-Benz Werk Rastatt die ersten Fahrzeuge der Nachfolge­generation der A- und B-Klasse vom Band rollen. Dafür entsteht eine weitere Produktionshalle für den Karosserierohbau. Das Energiekonzept nutzt neben der Abwärme aus dem Produk­tionsprozess Grundwasser als Energiequelle zum Heizen und Kühlen. Im Vergleich zur Nutzung von Fernwärme, Erdgas und Kompressionskälte werden 800 t/a an CO2-Emissionen vermieden und etwa 5 Mio. kWh/a an Energie eingespart. Für die Geothermie-Anlage wurden elf Brunnen erstellt, 2600 m Rohrleitungen in der Erde verlegt und zwei Kältemaschinen als Wärmepumpen vom Typ Quantum B150 (Cofely Refrigeration, Nennleistung 1420 kW, Verflüssigerleistung 1807 kW) sowie eine Zentrale mit einer Schalt- und Steuerungsanlage in Betrieb genommen. Die Anlage kann jährlich 800000 m3 Grundwasser in einem behördlich vorgegebenen Fenster von 6…20 °C thermisch nutzen.

http://www.mercedes-benz.com http://www.cofely.de

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