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TGA Ausgabe 03-2011
März 2011

Modernisierung

Abb. 1 Preisentwicklung bei Heizöl im Endkundengeschäft (Quelle: JV / Quelle Destatis )
Abb. 1 Preisentwicklung bei Heizöl im Endkundengeschäft

Wer die Modernisierung seines Wärmeerzeugers aufschiebt, macht einen unwiederbringlichen Verlust. Abb. 1 zeigt die Preisentwicklung von Heizöl inkl. Steuern bei Lieferung von bei 4000 bis 5000 l. Abb. 2 zeigt den summierten Verlust durch die verschobene Modernisierung. Dabei wurde ein Verbrauch von 2800 l/a vor und 2100 l/a nach der Modernisierung angesetzt (Einsparung von 25 %). Die Energie wurde zum Durchschnittspreis eingekauft. Die Differenzkosten wurden um 3 %/a abgezinst. Wer beispielsweise seit 2005 eine überfällige Modernisierung aufschiebt, hatte so Ende 2010 um 2355 Euro höhere Energiekosten. Betreiber, die den Verlust durch den Fortschritt kompensieren wollen, werden eine herbe Enttäuschung erleiden: Um den Verlust von 457 Euro aus dem Jahr 2010 über die nächsten 15 Jahre bei 3 %/a Energiepreissteigerung auszugleichen, ist Technik erforderlich, die einen um 5,7 % höheren Jahresnutzungsgrad bei gleichen Investitionskosten erzielt. Das ist eine unrealistische Erwartung. Wer seit 2005 zögert, benötigt eine Nutzungsgradverbesserung von 27,4 %.

  • Abb. 2 Verluste durch eine unterlassen Modernisierung mit einer Brennstoffeinsparung von 25 % sowie die erforderliche Nutzungsgrad­verbesserung bei einer Investition in 2011 zur Kompensation.
JV
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› Nutzungsgradverbesserung (72%) › Modernisierung (51%) › Verlust (46%)

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