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TGA Ausgabe 07-2011
Arbeitskreis Heiztechnik

Heizungsprofessoren tagten bei Solvis

Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger erläutert auf dem Rundgang durch die Nullemissionsfabrik die Besonderheiten einer SolvisMax-Brennkammer. (Quelle: JV )
Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger erläutert auf dem Rundgang durch die Nullemissionsfabrik die Besonderheiten einer SolvisMax-Brennkammer.

Vom 26. bis 28. Mai 2011 tagten die Fachhochschul-Professoren des Arbeitskreises Heiztechnik als Gäste in der Nullemissionsfabrik des Solar- und Heiztechnikanbieters Solvis, Braunschweig. Neben Perspektiven, Trends und Entwicklungen rund um die Solarthermie und das Solar-Öl-Gas-Pellets-Wärmepumpen-Heizsystem SolvisMax gab es auch einen fachlichen Austausch im Detail, zum Beispiel mit einem Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Rawe, FH Gelsenkirchen, aus seinen Forschungen über Wärmerückgewinnung und Feinstaubminderung bei der Biomasseverbrennung mit konventionellen und elektrostatisch aufgeladenen Wäschern. Prof. Dipl.-Ing. Katja Bieck, Beuth Hochschule für Technik Berlin, erläuterte Erkenntnisse bei der Raumklimagestaltung in Zoos, wo für die Tiere und die Besucher sehr unterschiedliche Behaglichkeitsbedingungen zu verwirklichen sind. Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Hochschule Ostfalia in Wolfenbüttel, gelangt in seinen Forschungen zu energieeffizienten Heizungssystemen zu teilweise anderen Aussagen, als sie in der EnEV und den mit ihr im Zusammenhang stehenden Normen vertreten werden. Vor allem der Primärenergiebegriff werde nicht eindeutig interpretiert. Während in rein thermodynamischen Untersuchungen der Bezug auf die Primärenergie allgemeine Vergleiche unterschiedlichster Heizungssysteme zulässt, sei die Primärenergie in der EnEV eine ökologische Bewertungsgröße, die zudem von subjektiven Festlegungen zum Primärenergiefaktor abhängt. Der Arbeitskreis nutzt seine Zusammenkünfte auch, um sich über die vielgestaltigen Entwicklungen der unter Länderhoheit stehenden Hochschulen auszutauschen. Dabei wird immer wieder deutlich, dass die Zersplitterung der Zuständigkeit für die Bildung Ressourcen vergeudet. So gibt es unterschiedliche Semesterzahlen für die Bachelor- und Masterausbildung, Hochschulen, die sich noch nicht vom Diplom verabschiedet haben und solche, die die Diplomausbildung wieder einführen. Prof. Dr. habil. Manfred Schmidt, Hochschule Zittau/Görlitz

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