TGA Software und Internet

TGA Ausgabe 01-2013
EnOB

Energiebedarfsberechnung

EnerCalC 2013: Beispiel für eine Primärenergiebilanz. (Quelle: FIZ Karlsruhe )
EnerCalC 2013: Beispiel für eine Primärenergiebilanz.

EnerCalC 2013 ist ein Excel-basiertes Werkzeug zur vereinfachten Energiebedarfsberechnung von Nichtwohngebäuden auf der Basis wissenschaftlich anerkannter Methoden. Das Programm gibt es seit 2011. Jetzt wurde die Software unter anderem um eine Darstellung der Gesamtbilanz von Null- und Plusenergiegebäuden erweitert. EnerCalC berechnet den Energiebedarf für Mehrzonengebäude in Anlehnung an DIN V 18599. Im Unterschied zum streng normbasierten Verfahren ist der Eingabeaufwand jedoch relativ gering. EnerCalC 2013 eignet sich, um Gebäude bereits in den frühen Planungsphasen energetisch zu charakterisieren. Die neueste Version ergänzt die Energiebedarfsberechnung durch eine Gesamtbilanzierung von Energiebedarf und Eigenerzeugung. Sie erfolgt in den Größen Endenergie und Primärenergie und in Form von äquivalenten Klimagasemissionen. Zur Detaillierung stehen unterschiedliche Bilanzierungsverfahren zur Verfügung, die auch eine Betrachtung auf Monatsebene erlauben. Weiterhin unterstützt EnerCalC 2013 Versorgungskonzepte mit Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie. Hierzu wurden spezielle Näherungsverfahren entwickelt, die eine schnelle Berechnung und die konsistente Bilanzierung ermöglichen. EnerCalC liefert planungsentscheidende Daten, ist aber wegen der zugrunde liegenden Vereinfachungen nicht zur Erstellung öffentlich-rechtlicher Nachweise geeignet. EnerCalC 2013 ist kostenfrei bestellbar: redaktion@enob.info http://www.enob.info

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