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TGA Ausgabe 08-2013
liNear

Wohnungslüftung komplett planen

Ansicht des Luftmengenplans im Modul Wohnungslüftung von liNear Gebäudetechnik. (Quelle: liNear)
Ansicht des Luftmengenplans im Modul Wohnungslüftung von liNear Gebäudetechnik.

Für die Angebotskalkulation in wenigen Minuten bis zur detaillierten Ausführungsplanung hat liNear sein Produktportfolio speziell um die Bedürfnisse von raumlufttechnischen Anlagen in Wohnungen erweitert. Dafür ist DIN 1946-6 für alle Baubeteiligten verbindlich und fordert bei Neubauten und relevanten Renovierungen die Erstellung eines Lüftungskonzepts. Dieses kann bereits seit mehr als zwei Jahren mit dem entsprechenden Berechnungsmodul in der liNear Gebäudetechnik erstellt werden. Die dafür benötigten Angaben zum Gebäude werden entweder direkt eingegeben oder in Kombination mit dem liNear Gebäudemanager aus einem CAD-Plan extrahiert. In den meisten Fällen sind dann zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Hygiene und des Bautenschutzes notwendig. Dabei fällt die Entscheidung zwischen freier Lüftung (durch bauliche Maßnahmen, wie Schachtlüftung, Außenwanddurchlässe…) und der kontrollierten Lüftung immer häufiger zugunsten der durch raumlufttechnische Anlagen kontrollierten Lüftung aus. Um diese möglichst schnell auslegen zu können, wurde das Berechnungsmodul um eine Anlagenauslegung erweitert. Ohne weitere Eingaben schlägt das Programm bereits eine Anlage des gewählten Herstellers vor. Dabei werden zunächst die Lufteinlässe und -auslässe automatisch in der benötigten Anzahl den Zu- und Ablufträumen zugeordnet. Anschließend erfolgen die Auswahl des passenden Zentralgeräts und die Vernetzung des Systems mit Kanälen, Verteilern oder Abzweigen. Für eine Kostenschätzung ist man damit bereits fertig. Eine detaillierte Materialliste mit Artikelnummern steht direkt zur Verfügung und kann für Angebote oder als Bestellliste genutzt werden. Der Vorschlag des Programms lässt sich aber auch in allen Details konkretisieren. So können reale Kanallängen, die Anzahl der zusätzlich benötigten Bögen, die Netzgeometrie, das verwendete Zentralgerät und vieles mehr exakt den Gegebenheiten des Bauvorhabens angepasst werden. Die Lüftungsanlage wird während der Eingabe kontinuierlich abgeglichen und einer Druckverlust- und Schallberechnung unterzogen. Sollte eine Einstellung dazu führen, dass der zulässige Schallpegel überschritten wird, oder das gewählte Zentralgerät den Anforderungen nicht mehr genügt, erhält man sofort die entsprechenden Hinweise. Als erster Produktdatensatz ist das System Vitovent von Viessmann in der Software enthalten. Mit der Erweiterung der liNear 3D-Luftkanalkonstruktion um die Anforderungen der Wohnungslüftung lassen sich in kürzester Zeit auch exakte Modelle der Lüftungsanlage planen. Diese können dann in Form von Materiallisten und Ausführungsplänen für die Baustelle, aber auch als realistische räumliche Bilder oder sogar als Filme für die Bauherren ausgegeben werden. http://www.linear.de

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