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TGA Ausgabe 03-2014
GEA Heat Exchangers

Sorptionsrotor mit 3A-Molekularsieb

Sorptionsrotor mit 3A-Molekularsieb

GEA Heat Exchangers bietet die Zentrallüftungsgeräte CAIRplus und COM4plus neuerdings mit Sorptionsrotoren mit 3A-Molekularsieb an. Die rotierenden Energierückgewinner übertragen Wärme und Luftfeuchte, jedoch kaum VOC-Gase (volatile organic compound; flüchtige organische Verbindungen). Dass die klimatisierte Zuluft mit dem neuen Sorptionsrad weniger Geruchs- und Schadstoffe als mit einem konventionellen Sorptionsrotor aufnimmt, wurde durch eine Studie der Industrie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern bestätigt: In der Spurgasprüfung betrug die Gesamtübertragungsrate aller flüchtigen organischen Verbindungen für den Sorptionsrotor mit 3A-Molekularsieb im Sommerbetrieb lediglich 3 % und im Winterbetrieb 4 %. Im Vergleich dazu hat ein konventioneller Sorptionsrotor mit Silikagel (auch: Silica Gel) eine rund zehnfach höhere Gesamtübertragungsrate: Im Sommerbetrieb beläuft sich die Gesamtübertragungsrate auf 24 % und im Winterbetrieb auf 36 %. Hintergrund: Bei Sorptionsrotoren erfolgt die Feuchteübertragung über die Beschichtung der Rotormatrix mit einem Material, dass Luftfeuchtigkeit aufnimmt und dann an den anderen Luftstrom abgibt. Dass ein Sorptionsrotor mit 3A-Molekularsieb fast keine VOC-Gase überträgt, ist auf die Adsorptionsfähigkeit der feinen Beschichtung zurückzuführen. Während eine Silikagel-Beschichtung eine relativ grobe und undefinierte Porenstruktur aufweist und nahezu alle Molekülgrößen adsorbiert, können auf der Oberfläche mit Molekularsieb nur Moleküle mit einem Durchmesser ≤3 Å (Ångström) anhaften (ein Wassermolekül hat 2,7 Å). Große organische Verbindungen werden deswegen über die Molekularsieb-Technologie nicht mittransportiert.

GEA Heat Exchangers

44809 Bochum

Telefon (02 34) 98 00

heatexchangers@gea.com

http://www.gea-heatexchangers.com

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