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TGA Ausgabe 03-2014
März 2014

Dem Photovoltaikmarkt droht der Zusammenbruch

Abb. 1 Dem Photovoltaikmarkt droht der Zusammenbruch weil die EEG-Vergütung seit 2012 doppelt so schnell wie die PV-Systempreise sinkt. (Quelle: BSW-Solar mit Daten der Bundesnetzagentur, Stand 01-2014)
Abb. 1 Dem Photovoltaikmarkt droht der Zusammenbruch weil die EEG-Vergütung seit 2012 doppelt so schnell wie die PV-Systempreise sinkt.

Abb. 1 2013 sind in Deutschland 124 000 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von 3,3 GWp neu installiert worden. Das bedeutet einen Rückgang von 56 % gegenüber 2012. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Die extreme Kappung der Solarförderung hat die Nachfrage geradezu einbrechen lassen. Innerhalb weniger Monate sind dadurch zigtausende Arbeitsplätze in der Solarbranche geopfert worden. Wenn die Politik jetzt nicht eingreift, droht in wenigen Monaten ein Stopp der solaren Energiewende.“ BSW-Solar fordert im Rahmen der EEG-Novelle eine Reparatur des Fördermechanismus und einen Verzicht auf die geplante Abgabe auf solare Eigenstromerzeugung. Die Solarbranche fürchtet sonst einen weiteren Rückgang der Nachfrage. Denn die Preise von Solarstromsystemen können schon seit Monaten nicht mit der schnell sinkenden Solarstromförderung Schritt halten. BSW-Solar rät deswegen, einen Fehler im „atmenden Deckel“ des EEG zu beheben. Dieser verhindere zwar eine Überförderung, nicht jedoch eine Unterförderung und einen weiteren Einbruch der Nachfrage unter die gesetzliche Mindestzielmarke von 2,5 GWp/a. Die Absenkung der Förderung müsse wieder an der technologischen Lernkurve orientiert werden, fordert BSW-Solar. http://www.solarwirtschaft.de

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› PV-Systempreise (39%) › Mindestzielmarke (37%) › Unterförderung (33%)

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