TGA Sanitätechnik

TGA Ausgabe 05-2018

Betriebswasser aus Regen- und Grauwasser

Regenwasser und aufbereitetes Grauwasser eignen sich für dieselbe Verwendung. Beide gelten als Betriebswasser, das keine Trinkwasserqualität hat. Damit darf in Deutschland unter anderem der Garten gegossen, die Toilette gespült und die Wäsche gewaschen werden. Mindestanforderung ist eine Wasserqualität gemäß der europäischen Badegewässerrichtlinie. Bei Stichproben werden regelmäßig deutlich bessere Werte als dort gefordert gefunden. Eine Nachweispflicht besteht nicht. Beide Betriebswasserarten gelten als ökologisch wertvoll, trinkwasser- und kostensparend.

Derzeit wird in Abstimmung mit den europäischen Gremien ein einheitliches DIN-EN-Regelwerk erstellt, sowohl für die Regenwasser-, als auch für die Grauwassernutzung. Dies geschieht im DIN-Ausschuss NA 119-05-08 AA „Wasserrecycling“, seit dieser im Jahr 2013 als nationaler Spiegelausschuss des europäischen Arbeitskreises CEN/TC 165/WG 50 benannt wurde. DIN EN 16 941 ist als Teil 1 für Regenwasser bereits veröffentlicht, Teil 2 für behandeltes Grauwasser wird für 2019 (Entwurf liegt mit Ausgabedatum Oktober 2017 vor) erwartet.

Inhaltsübersicht

  1. Teil: Aquaponik in Berlin nutzt Grauwasser
  2. Teil: Ökologisches Gesamtkonzept im Block 6
  3. Teil: Mögliche Grauwasser-Verfahren
  4. Teil: Betriebswasser aus Regen- und Grauwasser
  5. Teil: Dipl.-Ing. Klaus W. König
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