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TGA Ausgabe 08-2019
Daikin

VRV mit aufbereitetem Kältemittel


Daikin: Kältemittelaufbereitung und Neueinsatz im Markt.

Daikin: Kältemittelaufbereitung und Neueinsatz im Markt.

Mit der Integration aufbereiteter Kältemittel in VRV-Systeme schlägt Daikin als erster Anbieter einen neuen Weg bei fluorierten Treibhausgasen ein. Zum Start werden die Bestseller-Produktreihen VRV IV+ Heat Recovery und Mini VRV (Baugrößen 4, 5 und 6) mit aufbereitetem Kältemittel ausgestattet, erkennbar an dem neuen Label auf den Geräten. Die aufbereiteten Kältemittel haben dieselbe Qualität wie ihr neu produziertes Pendant, sind aber nicht vom F-Gase-Phase-down betroffen. Aufbereitetes Kältemittel wird im Daikin-Werk in Ostende (Belgien) mit neu produziertem Kältemittel zusammengeführt. Dadurch ist die Integration in den Produktionsprozess der Anlagen einfach. Die eingesetzten Mengen an aufbereitetem Kältemittel entsprechen den Mengen, die für die Geräteserien bei der Werksfüllung benötigt werden. Das Verfahren ist vergleichbar mit einem Ökostromtarif: Dem Kunden wird anhand einer Bilanzierung der eingekauften Mengen rechnerisch garantiert, dass sein Strom aus erneuerbaren Quellen gespeist wird, obwohl er am Verteilnetz des Gesamtsystems angeschlossen ist. Die Kennzeichnung „Certified Reclaimed Refrigerant Allocation“ garantiert die ausreichende Verfügbarkeit des aufbereiteten Kältemittels. Dies wird durch externe Audits sichergestellt. Aktuell will Daikin die noch höheren Kosten nicht an die Kunden weitergeben. Mit dem aufbereiteten Kältemittel, das Daikin für seine Produkte verwendet, wird im Jahr 2019 die Neuproduktion von 150 t R410A (das entspricht einem CO2-Äquivalent von 0,3 Mio. t) vermieden. Daikin sieht den Wertstoffkreislauf auch als Schritt in Richtung CO2-Neutralität, die sich das Unternehmen bis spätestens 2050 zum Ziel gesetzt hat. www.daikin.de

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