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29.02.2008

Pelletbranche will 2008 um 20 bis 30% wachsen

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) sieht nach einem unbefriedigenden Geschäftsjahr 2007 aktuell wieder Anlass für
stärkeres Wachstum. Bei der Mitgliederversammlung in Fulda gab Vorsitzende Beate Schmidt eine positive Prognose für das laufende Jahr ab. Danach wird von einer Zunahme der Verkaufszahlen um 20 bis 30% ausgegangen. 2008 soll damit noch die Schallmauer von 100.000 Pelletheizungen in Deutschland durchbrochen werden. Für das letzte Jahr nennt der DEPV Absatzzahlen von 13.000 verkaufen Pellet-Heizkesseln. 2008 sollen es mindestens 20.000 Stück werden. Zum Vergleich: 2006 hatte die Branche schon einmal 26.000 Pellet-Heizkessel innerhalb von zwölf Monaten abgesetzt.

Verstärktes Marketing
Seinen Optimismus schöpft der Verband aus den aktuellen Energiepreisen für Heizöl und Erdgas. „Wir sind für das Jahr 2008 zuversichtlich, denn die Stimmung beim Endverbraucher hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gebessert“, sagte Beate Schmidt. „Pelletheizungen werden sowohl als preisgünstige Option gegenüber fossilen Heizungen wie auch als umweltfreundliche Alternative gesehen, da sie CO2-neutral in der Verbrennung sind.“ Um den gegenwärtig positiven Trend zu unterstützen, kündigte der DEPV verstärkte gemeinsame Marketingbemühungen der Branche an.



Bis 2015 etwa 500.000 Pelletheizungen
Mit dem Anziehen der Verkaufszahlen für Pelletheizungen in 2008 wird nach Einschätzung des DEPV allerdings noch keine grundsätzliche Auflösung des Modernisierungsstaus in den deutschen Heizungskellern verbunden sein. Der gesamte Heizungsmarkt befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt. Aufgrund des hohen Austauschpotenzials rechnet der DEPV für das Jahr 2009 mit einem deutlich stärkeren Wachstum. Mittelfristig rechnet der Verband mit jährlichen Pellet-Heizungsverkäufen in einer Größenordnung von bis zu 50.000 Anlagen. Im Jahr 2015 sollen dann bundesweit deutlich mehr als 500.000 Pelletheizungen installiert sein. ToR

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