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12.11.2008

Energieholzanbau besser als Mais und Raps

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Holz für die Strom- und Wärmeproduktion hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine Studie zur Umweltverträglichkeit von Plantagen mit schnellwachsenden Hölzern vorgelegt (Download, PDF, 1290 KB). Dazu NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Energieholzplantagen erbringen hohe Erträge und hohe Treibhausgas-Einsparungen bei geringen Kosten. Aus Klima- und Umweltsicht sind sie damit gegenüber bisherigen Bioenergieverfahren wie Rapsdiesel oder Biogas aus Silomais im Vorteil.“ Auch aus Sicht des Naturschutzes böten Kurzumtriebsplantagen aus Pappeln oder Weiden durchaus Chancen, da sie hochwertiger und umweltverträglicher einzuschätzen seien als intensiv genutzte Ackerkulturen. So profitiere die Tier- und Pflanzenwelt auf einer Energieholzfläche gegenüber den Anbauflächen von Mais und Raps von der längeren Bodenruhe, dem geringeren Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie den geringeren Störungen. ToR

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