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10.12.2008

Verteuert sich 2009 Bau- und Installationsbedarf?

Steigen 2009 die Preise für Bau- und Installationsbedarf? In einer Online-Befragung hat BauInfoConsult Hersteller aus den Bereichen Rohbau, Ausbau, Installation und Rohstoffe nach ihren Erwartungen für die eigenen Produkte gefragt. Die Tendenz ist eindeutig: Dass die eigenen Produkte teurer werden, erwarten 68% der Hersteller aus dem Bereich Ausbau und jeder zweite Hersteller (52%) mit Schwerpunkt Installation. Geteilter fallen die Einschätzungen im Bereich Rohbau aus: 43% der Hersteller in diesem Segment rechnen damit, dass sie ihre Produktpreise anheben werden, doch 38% der Rohbauprodukthersteller gehen davon aus, dass die Preise für ihre Produkte im Jahr 2009 sinken werden.

63% wollen um 1 bis 5% verteuern
Aber wie hoch gehen die Preise im Jahr 2009? Mit 63 % schätzen fast zwei Drittel der Hersteller (63%), die Preissteigerungen für ihre Produkte erwarten, dass der Anstieg gegenüber den Preisen von 2008 zwischen 1 und 5% betragen wird. Von Preissteigerungen zwischen 6 und 10% gehen 16% dieser Hersteller aus. Mit Preissteigerungen über 10 % rechnet nur eine Minderheit. Preissenkungen werden in 2009 dagegen ebenfalls nur von wenigen Herstellern erwartet und wenn, dann werden diese vergleichsweise moderat ausfallen.

2008: Bei 64 % stieg der Preis
Bei der Befragung ging es auch um die Preisentwicklung in 2008. Auf die Frage, wie sich die Preise für ihre Produkte von 2007 auf 2008 entwickelt haben, bestätigten 64% der befragten Hersteller, dass die Preise für ihre Produkte 2007 gestiegen sind. Lediglich 10% der Hersteller konnten von gesunkenen Preisen im Vergleich zum Vorjahr berichten. Gegenüber 2007 meldete fast jeder zweite Befragte Preissteigerungen zwischen 1 und 5%. Noch stärkere Preiserhöhungen zwischen 6 und 10% wurden von 28 % der Hersteller bestätigt.

Die Preistreiber sind Material und Rohstoffe
Was die Gründe für die Preissteigerungen im Jahr 2008 und für die 2009 zu erwartenden Preissteigerungen angeht, sind sich die befragten Produzenten weitgehend einig. Als Ursache für die Preissteigerungen bei ihren Produkten machten 94 % der Hersteller - kaum überraschend - die erhöhten Material- und Rohstoffpreise aus. Diese Antwort wurde durch die Bank von allen Herstellern häufig genannt, egal, in welchem Segment sie ihren Schwerpunkt haben. Für knapp die Hälfte der Hersteller sind auch erhöhte Lohnkosten ein Faktor, der die Preise für Produkte in die Höhe treibt. ToR

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