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13.03.2012
Roth

Heizöltanks überstehen Explosion

Zwei Roth Doppelwand-Heizöltanks DWT plus 3 haben Anfang 2012 eine Explosion in einem Einfamilienhaus in Dautphetal-Holzhausen nahezu ohne Schaden überstanden. Die Explosion lösten vermutlich im Keller gelagerte Gasflaschen aus. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Marburg und des Landeskriminalamtes untersuchen derzeit noch die Ursache. Wie die Polizei mitteilte, machten Untersuchungen der Beamten deutlich, dass der Keller der Ausgangspunkt der Explosion war. Diese hatte die Front des Gebäudes weggerissen und das Dach beschädigt. Welche Wucht die Explosion hatte, zeigt das Beispiel der Kellertür. Sie wurde rund 200 Meter weit, über zwei andere Häuser hinweg, in einen Garten geschleudert.

Nur leichte Verformungen


Zum Zeitpunkt der Explosion hielt sich der Hausbesitzer in einem anderen Teil des Gebäudes auf, sodass er mit dem Schreck und einigen Kratzern davon kam. Auch im Umfeld des Hauses kam niemand zu Schaden. Die Roth Heizöltanks DWT plus 3 standen nach der Explosion noch an Ort und Stelle und blieben nahezu unbeschädigt. Lediglich der Stahlmantel der Behälter wurde durch umherfliegende oder herabstürzende Gegenstände am Deckel leicht verformt. Der Gesamtinhalt von rund 1700 l Heizöl konnte herausgepumpt werden – kein Öl war ins Erdreich gelangt.

Über 5. Mio. Stahl/Kunststoff-Behälter verkauft


Manfred Roth, geschäftsführender Gesellschafter Roth Industries erklärte: „Dieser Vorfall zeigt, wie vorteilhaft die solide Stahl/Kunststoff-Konstruktion des Roth-DWT-plus-3-Behälters ist. Der stabile, rundum dicht geschlossene Stahl-Außentank hat einer Explosion im gleichen Raum Stand gehalten, es ist nicht zu einer Leckage gekommen und ein Ölaustritt wurde sicher verhindert.“ Roth hat über 40 Jahre Erfahrung mit der auf blasgeformten HDPE-Behältern aufbauenden Speichertechnik. Weit über 5 Mio. Behälter hat das Unternehmen seither verkauft. Der DWT plus 3 besteht aus Polyethylen mit einem vollverzinkten Stahlaußenmantel. Der Behälter hat einem 90-minütigen Brandtest bei der Materialprüfanstalt, Dortmund standgehalten. Nach Unternehmensangaben garantiert die emissionsdichte Metalleinkapselung einen absoluten Diffusionsschutz; zudem gewährleiste die Konstruktion einen sicheren Einsatz in hochwassergefährdeten Gebieten. ■
Jochen Vorländer

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