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23.03.2012
Techem / SGS Institut Fresenius

Legionellenprüfung gemäß TrinkwV

Techem und das Analyse-Unternehmen SGS Institut Fresenius bieten Inhabern von Wasserversorgungsanlagen ab April 2012 bundesweit umfassende Dienstleistungen rund um die Legionellenprüfung gemäß novellierter Trinkwasserverordnung (TrinkwV) an. Das Dienstleistungspaket der Kooperationspartner zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht(en) ist modular aufgebaut und reicht von der Probennahme bis zur Beratung für den Fall, dass die Anlage saniert werden muss.

Hans-Lothar Schäfer, Geschäftsführer von Techem. „Wir beschreiten damit ein neues Marktfeld, das für uns eine logische Erweiterung unseres Gesamtportfolios darstellt. So sehen es auch unsere Kunden, die sich nun wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.“ Hintergrund der Kooperation: Die Trinkwasserverordnung verpflichtet die Inhaber von bestimmten Wasserversorgungsanlagen einmal jährlich das Trinkwasser auf Legionellen zu prüfen. Die gesetzliche Untersuchungspflicht betrifft Mehrfamilienhäuser mit zentraler Großanlage zur Trinkwassererwärmung. Als Großanlage gelten Warmwasserinstallationen mit mehr als 400 l Speichervolumen und / oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 l Inhalt zwischen dem Trinkwassererwärmer und der letzten Entnahmestelle.

Techem ist erster Ansprechpartner im gesamten Beratungs- und Untersuchungsprozess gegenüber der Wohnungswirtschaft und den Techem-Kunden. Mit Analyse- und Beratungsangeboten, die über die reine Legionellenprüfung hinausgehen, sollen die Kunden einen deutlichen Mehrwert erhalten. So werden beispielsweise auf Basis der Laborergebnisse Zertifikate zur Wasserqualität, die mittelfristig auch verschiedene Güteklassen vorsehen, entwickelt und als ergänzender Leistungsbaustein bereitgestellt. Das modulare Dienstleistungsspektrum besteht zunächst aus Basiskomponenten, beispielweise der Aufnahme der Trinkwasserversorgungsanlage, der Wahrnehmung der Meldepflicht an das Gesundheitsamt, der Wasserprobennahme und Prüfung auf Legionellen sowie der Information des Gesundheitsamtes sowie der Nutzer über die Analyseergebnisse. Darüber hinaus werden künftig Beratungsleistungen zur Prävention und begleitenden Sanierung angeboten. ■
Jochen Vorländer

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