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01.04.2012
Siemens

Energieeinsparung in Produktionsstätten

Siemens hat ein neues Energieeffizienzprogramm an über zwanzig Standorten implementiert. Einer davon ist das ICE-Werk in Krefeld. Hier informiert im Eingangsbereich ein Green Building Monitor über die aktuellen Verbrauchsdaten des Werks. (Quelle: Siemens)
Siemens hat ein neues Energieeffizienzprogramm an über zwanzig Standorten implementiert. Einer davon ist das ICE-Werk in Krefeld. Hier informiert im Eingangsbereich ein Green Building Monitor über die aktuellen Verbrauchsdaten des Werks.
Siemens hat ein umfassendes Energieeffizienzprogramm entwickelt und an mehr als zwanzig eigenen Standorten implementiert. Nach Abschluss der Pilotphase wird das Programm nun auch externen Kunden angeboten und anlässlich der Light+Building (15. bis 20. April 2012, Frankfurt) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Hintergrund: Viele Unternehmen setzen zur Steigerung ihrer Energieeffizienz bisher lediglich Einzelmaßnahmen um, die weit davon entfernt sind, das tatsächliche Einsparpotenzial auszuschöpfen.

Energieeffizienzlevel wird gesichert


Das Energieeffizienzprogramm folgt einem standardisierten Verfahren: Zunächst ermitteln Energieexperten der Siemens-Division Building Technologies in einer sorgfältigen Analyse des Produktionsstandorts den Energieverbrauch und die damit einhergehenden Umweltbelastungen. Der daraus resultierende Bericht zeigt das mögliche Energiesparpotenzial auf. In einem zweiten Schritt wird auf Basis dieser systematischen Beurteilung ein individuelles Paket von Verbesserungsmaßnahmen zusammengestellt. Nach der Umsetzung der Maßnahmen stellt ein permanentes Monitoring durch ein Siemens Advantage Operation Center (AOC) die Verfügbarkeit und stetige Optimierung der Systeme sicher. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der erreichte Energieeffizienzlevel erhalten bleibt und weiter perfektioniert wird.

Mit Energiespar-Contracting ohne eigene Investitionen


Mit diesem Energieeffizienzprogramm hat Siemens innerhalb eines Jahres rund zwanzig seiner Standorte optimiert, die bisher überdurchschnittlich viel Energie verbrauchten. Nach der Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen spart das Unternehmen nun 5,5 Mio. Euro/a an Energiekosten. Gleichzeitig wurde er Ausstoß von CO2 um 18.000 t/a reduziert. Nach Angaben von Siemens profitieren Unternehmen, die sich für das Energieeffizienzprogramm entscheiden, von zahlreichen Vorteilen, wie geringere Betriebskosten und eine kurze Amortisationszeit. Mit Energiespar-Contracting könne der Kunde außerdem eine Vertragsform wählen, bei der die nötigen Investitionen durch die garantierten Einsparungen bei Energie- und Betriebskosten finanziert werden. Das Energieeffizienzprogramm lässt sich an Unternehmen jeder Größe anpassen. ■
Jochen Vorländer

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