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Greenpeace Energy

Windgas aus Suderburg

(c) Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG - Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG - © Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG
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Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy plant, im Gewerbepark der niedersächsischen Gemeinde Suderburg, Kreis Uelzen, ihre erste Anlage zu errichten, die mit Windstrom Wasserstoff produziert, der dann ins Erdgasnetz eingespeist wird. Greenpeace Energy wird die Anlage bauen und betreiben. Der Kooperationspartner Gasunie übernimmt den Gasnetzanschluss und wird das „Windgas“ in das überregionale Erdgastransportnetz einspeisen.

Erdgasnetz als Speicher für erneuerbare Energien


Windgas gilt als ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Energieversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Technisch gesehen ist Windgas per Elektrolyse hergestellter Wasserstoff, der bis zu einer definierten Grenze in das bestehende Erdgasnetz eingespeist wird. Das Besondere ist die Speicherung von „überschüssigem“ Windstrom im Erdgasnetz und die zeitversetzte Nutzung als Gas im Wärmemarkt oder zurückverwandelt in Strom (und Wärme mit dezentralen KWK-Anlagen).

(c) Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG - Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG - © Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG
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Wesentliche Argumente für Suderburg als Standort der Windgasproduktionsanlage waren die Nähe zu einer ausreichend großen Gasleitung, die Kooperationsbereitschaft der lokalen Behörden sowie der nahe gelegene, von der Greenpeace Energy-Tochter Planet energy betriebene Windpark Suderburg, aus dem der Ökostrom für die Windgas-Produktion stammen wird. Greenpeace Energy und Gasunie planen, die Anlage Ende 2013 in Betrieb zu nehmen.

proWindgas-Kunden finanzieren die Windgastechnik


Greenpeace Energy bietet mit proWindgas einen Gastarif zur Förderung der Windgastechnik an: Pro kWh Gasbezug zahlen die Kunden einen Förderaufschlag von 0,4 Ct, den die Energiegenossenschaft für den Aufbau der Windgasproduktionstechnik verwendet. Alle Gaskunden erhalten zunächst reines Erdgas. Sobald die ersten Erzeugungsanlagen am Netz sind, wird nach und nach Windgas beigemischt. ■