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16.05.2013
Wolf

2012: Wolf steigert Umsatz um 5 %

(c) Wolf
(c) Wolf
Die Wolf GmbH, Mainburg, hat im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von knapp 339 Mio. Euro erwirtschaftet. Der bisherige Rekordumsatz aus dem Jahr 2011 in Höhe von 322 Mio. Euro wurde damit um 5 % übertroffen. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich um 15 % (International Financial Reporting Standards, IFRS).

Entsprechend positiv blickte Bernhard Steppe, Sprecher der Geschäftsleitung, bei der Präsentation der Bilanzzahlen auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück: „Durch innovative Technologien, hochwertige Produkte und vor allem durch die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern im In- und Ausland, haben wir erfreuliche Erfolge erzielt. So konnten wir uns 2012 über dem Branchentrend entwickeln. Wir haben in Deutschland Marktanteile gewonnen und auch in einigen Exportländern deutlich zugelegt. Wir sind national und international auf einem guten Weg.“

Marktstellung im Heizungsbereich ausgebaut


Erfolgsfaktor war die konsequente Aufstellung als umfassender Systemanbieter. So konnten Marktrückgänge in einzelnen Segmenten, beispielsweise im Bereich Niedertemperaturkessel (–19 %), durch die Anstiege bei Gas-Brennwert (+8 %), Biomasse (+19 %) und Lüftung (+10 %) kompensiert werden. „Mit dem erneuten Anstieg des Großhandelsanteils konnten wir zudem unsere Marktstellung im Heizungsbereich ausbauen und verzeichnen in den meisten Produktlinien weiterhin Zuwächse an Marktanteilen“, berichtet Steppe.

Neues Brennwertgeräte-Lieferprogramm


Zum 50-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr hat Wolf sein Brennwertgeräte-Lieferprogramm komplett neu entwickelt und in einem über die ganze Produktfamilie durchgängigen Designkonzept gestaltet, dazu kommen neue Gerätekonzepte zur Erhöhung des Nutzungsgrads, Service-Apps, die Smartphone-Anbindung und die selbst-kalibrierende Brennstoff-Einstellung.

Für das Geschäftsjahr 2013: vorsichtig optimistisch


Trotz Produktoffensive und positiver Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2013 bleibt die Wolf GmbH für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch: Als Planungsrisiko verbleibe die durch die erneute Finanzkrise ausgelöste Abnahme der Investitionstätigkeit in der Bauwirtschaft, die den Klima- und Lüftungssektor, aber auch das Heizungs-Projektgeschäft im Export stark beeinträchtige. „Die negativen Folgen werden sich in einzelnen Ländern auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen, vor allem in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland“, erwartet Steppe. ■
Jochen Vorländer

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