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30.05.2013
Hansgrohe

Armaturenproduktion in China erweitert

Siegfried Gänßlen (4.v.r.), Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE, Marc Griggel (3. v.r.), Vorstand Produktion Hansgrohe SE, und Quansheng Ren (2. v.r.), Geschäftsführer Hansgrohe China, bei der Einweihung der Werkserweiterung in Songjiang. (Quelle: Hans
Siegfried Gänßlen (4.v.r.), Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE, Marc Griggel (3. v.r.), Vorstand Produktion Hansgrohe SE, und Quansheng Ren (2. v.r.), Geschäftsführer Hansgrohe China, bei der Einweihung der Werkserweiterung in Songjiang.
Nach einjähriger Bauzeit hat Hansgrohe, Schiltach, die Erweiterung seiner Armaturenproduktion in Songjiang am Rande Shanghais feierlich eingeweiht. Mit dem Ausbau für insgesamt etwas mehr als 13 Mio. Euro wächst die seit 2006 bestehende Produktion um rund 8000 m2. Gleichzeitig wird der Ausstoß der Fabrik nahezu verdoppelt. Hansgrohe ist seit Mitte der 1990er-Jahre im chinesischen Markt aktiv. Mit der Erweiterung trage man dem erreichten Markterfolg und dem bedeutenden Wachstumspotenzial in Ost- und Südostasien Rechnung, erklärte das Unternehmen.

Seit Jahren zweistellige Zuwachsraten in China


Tatsächlich verzeichnet der Armaturen- und Brausenhersteller in China seit Jahren zweistellige Zuwachsraten. Damit ist das Land seit 2011 der wichtigste Auslandsmarkt innerhalb der Hansgrohe-Gruppe. Mit einem Plus von mehr als 20 % gegenüber dem Vorjahr erreichte das Unternehmen 2012 einen neuen Umsatzrekord in China und festigte damit seine Position als Nummer 1 unter den deutschen Armaturenproduzenten im chinesischen Markt. Dazu beigetragen haben neben überdurchschnittlichen Zuwächsen im Projektgeschäft vor allem die fortgesetzte Expansion der Distribution in das chinesische Hinterland und die Intensivierung der Marktbearbeitung.

Basis für weiteres organisches Wachstum


„Wir freuen uns sehr, die Erweiterung unseres Werks in Songjiang in Betrieb nehmen zu können“, erklärte Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE, anlässlich der Einweihungsfeier, „da wir so zum einen in Zukunft noch besser und schneller auf spezifische Marktanforderungen reagieren und marktgerechte Produkte anbieten können. Zum anderen ermöglicht der Ausbau unserer Fertigung aber auch, unsere Logistik und Lieferkette in der gesamten asiatischen Wachstumsregion effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten. Mit unserer leistungsstarken Produktionspräsenz vor Ort schaffen wir uns in einem der größten Zukunftsmärkte die Basis für weiteres organisches Wachstum.“

Marktoffensive angekündigt


Gleichzeitig kündigte das Unternehmen für das laufende Jahr eine Marktoffensive an. Das Distributionsnetzwerk soll 2013 um mehr als 100 neue Verkaufspunkte auf dann mehr als 500, darunter Flagship Stores in Shanghai, Beijing, Shenzhen und Hangzhou, anwachsen. Damit will sich der „Global Player aus dem Schwarzwald“ die weiter zunehmende Nachfrage aus der aufstrebenden neuen chinesischen Mittelschicht nach hochwertigen Qualitäts- und Markenprodukten zunutze machen. ■
Jochen Vorländer

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