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02.06.2015
Sauter

2014: Sauter steigert Umsatz um 1,6 %

Firmenzentrale von Sauter Deutschland in Freiburg. (Quelle: Sauter)
Firmenzentrale von Sauter Deutschland in Freiburg.
Der Sauter Konzern hat 2014 einen Umsatz von 406,6 Mio. CHF (334,7 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr. Wechselkursbereinigt betrug die Umsatzsteigerung 2,7 % bei einem um 0,5 % erhöhten Auftragseingang.

Regionale Differenzen

Die Geschäftsentwicklung verlief 2014 wie schon in den Vorjahren regional unterschiedlich. In den Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden konnten erneut sehr gute Ergebnisse erzielt werden. In den übrigen Märkten des global agierenden Unternehmens ergab sich ein heterogenes Bild. Einem schwächeren Absatz in Ländern wie Russland, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen gestiegene Verkaufszahlen in Südosteuropa und dem fernen Osten gegenüber.

Im Systemgeschäft konnte die Sauter-Gruppe den Umsatz um 1,7 % leicht steigern. Auch das Components- und OEM-Geschäft wuchs nach einem schwächeren Vorjahr wieder leicht (+0,9 %). Im Geschäft mit Services erzielte die Gruppe einen um 1,4 % geringeren Umsatz. Das Facility Management in Deutschland setzte seine Erfolgsgeschichte fort und wuchs um 7 %.

Verlustsituation im Stammwerk

Während die Geschäftsentwicklung in den Märkten erfreulich verlief, zeichnete sich zunehmend eine Ergebnisverschlechterung im Stammwerk Basel ab. Die entschiedenen Sparmaßnahmen zur Verbesserung der Ertragskraft des Standorts trugen dazu bei, das operative Ergebnis zu stabilisieren. Der Gesamtkonzern erzielte einen Gewinn, der jedoch aufgrund der Verlustsituation im Stammwerk unter dem Vorjahr lag. Die Anzahl der Beschäftigten stieg über 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ausblick auf 2015

Für das Jahr 2015 rechnet Sauter in Lokalwährung mit einer robusten Geschäftsentwicklung in den deutschsprachigen Ländern und in UK. In Italien und Spanien sowie einigen osteuropäischen Ländern wird eine leichte Erholung erwartet. In Asien konzentriert sich Sauter aufgrund des tiefen Preisniveaus auf anspruchsvollere Installationen, beispielsweise im Life-Science-Bereich.

Neuer Standort in Freiburg

Obwohl der Sauter Konzern mit seinen Tochtergesellschaften eine hohe lokale Wertschöpfung vorweisen kann, belastet der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken weiterhin stark das Ergebnis. Das Unternehmen wird diesem Umstand mit dem Aufbau eines Zweit-Standorts für Produktion, Entwicklung und Verkauf/Marketing in Freiburg im Breisgau entgegenwirken. ■



Jochen Vorländer

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