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30.11.2018
Buderus, bis 13. Januar 2019 in Marburg

Ausstellung „Wärme im Wandel“

In einem Wohnzimmer aus den 1980er-Jahren haben es sich die Ausstellungsmacher Markus Hohmann (links), Technischer Fachreferent der Buderus Akademie, und Professor Manfred Seifert vom Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Universität Marburg bequem gemacht. (Quelle: Buderus)
In einem Wohnzimmer aus den 1980er-Jahren haben es sich die Ausstellungsmacher Markus Hohmann (links), Technischer Fachreferent der Buderus Akademie, und Professor Manfred Seifert vom Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Universität Marburg bequem gemacht.
Die Geschichte der Zentralheizung ist eng mit Buderus verknüpft. Aktuell wird die Entwicklung in einer Ausstellung zur Kulturgeschichte der Wohnheizung in Marburg dokumentiert, die noch bis 13. Januar 2019 zu sehen ist.

Sie bietet durch ihren Aufbau mit mehreren Wohninseln, die im Stil der jeweiligen Zeit gestaltet und mit zeitgenössischer Heiztechnik ergänzt sind, interessante und realistische Einblicke.

So haben die Besucher die Möglichkeit, die Objektwelt der Heiztechnik und die damit einhergehende emotionale Berührung des Menschen durch Zentralheizungswärme zu erleben – beispielsweise in einem Wohnzimmer im Stil um 1900, aus den 1980er-Jahren oder aus der Gegenwart.

Die Ausstellung spannt durch einzelne Exponate aus dem aktuellen Buderus-Sortiment auch den Bogen in die digitale Zukunft mit vernetzten Smart-Home-Systemen.
 

Nach ersten Experimenten ab dem Jahr 1850…

Anhand unterschiedlicher Exponate dokumentiert die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Marburg die Geschichte der Zentralheizung. (Quelle: Buderus)
Anhand unterschiedlicher Exponate dokumentiert die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Marburg die Geschichte der Zentralheizung.
…begann sich die Zentralheizung in deutschen Wohnzimmern um 1900 durchzusetzen. Allerdings noch nicht in der Breite, sondern vornehmlich in Häusern der Oberschicht. Sie lieferte angenehme Wärme und war zugleich Statussymbol.

Im Vergleich mit den seinerzeit üblichen Holz- und Kohleöfen bot die Zentralheizung erheblich mehr Komfort – und die Wohnungen blieben weitgehend von Rauch und Asche verschont.

Ein weiterer Vorteil: Weil die Zentralheizung die Wärme über Heizkörper in allen Räumen verteilte, musste sich die Familie abends nicht mehr in einem Zimmer mit Ofen versammeln.

Markus Hohmann, Technischer Fachreferent der Buderus Akademie in Lollar, hat die Ausstellung gemeinsam mit Professor Manfred Seifert vom Institut für Europäische Ethnologie/ Kulturwissenschaft konzipiert und mit einem engagierten Team von Studenten und Kollegen umgesetzt.

So sieht die Gegenwart aus: Heizungssystem mit Luft/Wasser-Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung. (Quelle: Buderus)
So sieht die Gegenwart aus: Heizungssystem mit Luft/Wasser-Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung.
Die Ausstellungsstücke stammen aus dem Buderus Zentralheizungsmuseum in Lollar sowie aus dem Dorfmuseum Oberrosphe.

Sie dokumentieren anschaulich und im jeweils passenden Ambiente, wie die technische Entwicklung das Wohnumfeld verändert hat. Informationstafeln zur Kultur- und Technikgeschichte runden die Präsentation ab.

Die Ausstellung ist bis 13. Januar 2019 täglich von 8 bis 20 Uhr in der Universitätsbibliothek https://www.uni-marburg.de/de/ub https://www.uni-marburg.de/de/ub zu sehen. ■

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