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15.07.2019
Destatis

2019 bis 05: 2,4 % weniger Baugenehmigungen

Von Januar bis Mai 2019 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 136.300 Wohnungen genehmigt worden. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer Wohn- und Nichtwohngebäude sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,4 % Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Vor einem Jahr wurde eine Zunahme von 1,8 %, gemeldet, ohne die Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen sogar um 3,8 %.

Weniger neue Mehrfamilienhäuser

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2019 rund 120.600 Wohnungen genehmigt. Dies waren 2,7 % oder 3300 Wohnungen weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,3 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen um 4,0 % und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 4,1 %.

Minus bei Nichtwohngebäuden wächst

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Mai 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,1 Mio. m3 auf 82,0 Mio. m3 (–9,0 %). Allerdings gab es im Vorjahreszeitraum ein hohes Wachstum von 11,2 % bzw. um 9,1 Mio. m3 auf 90,1 Mio. m3. Der aktuelle Rückgang ist auf die nichtöffentlichen Bauherren (–7,0 Mio. m3 beziehungsweise –8,6 %, Vorjahreszeitraum: +9,4 %) und auch die öffentlichen Bauherren (–1,1 Mio. m3 beziehungsweise –12,5 %, Vorjahreszeitraum: +31,9 %) zurückzuführen. ■

Genesis- und Destatis-Tabellen zu den Baugenehmigungen Januar bis Mai 2019

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› Vorjahreszeitraum (58%) › Baugenehmigung (35%) › Nichtwohngebäude (34%)

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