TGA-Newsletter: 02-2007 | 14.03.2007

PLANUNGSBÜRO

50% weniger Ingenieure arbeitslos

VDI
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Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der arbeitslosen Ingenieure halbiert – waren es 1996 noch 77.672 weist die Statistik 2006 nur noch 38.733 aus. „Diese positive Entwicklung bestärkt uns, für den Technikstandort Deutschland und für den Ingenieurberuf zu werben“, sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „Besonders erfreulich ist, dass der Rückgang sich auch bei den älteren Ingenieuren abzeichnet.“

Gute Chancen auch für ältere Ingenieure
Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit den Vorjahresdaten, gibt es den stärksten Rückgang mit 38% (Vergleich Juni 2005 zu Juni 2006) bei den Architekten und Bauingenieuren sowie den Ingenieuren des Maschinen- und Fahrzeugbaus. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, neben den 35- bis 50-jährigen ist bei den über 50-jährigen ebenfalls mit 39% der Rückgang besonders stark ausgeprägt. Hier spielen allerdings noch weitere Effekte wie Frühverrentungen eine Rolle. Vergleicht man zwischen den Geschlechtern, ist die Zahl der arbeitslosen Ingenieurinnen mit 39% stärker zurückgegangen als bei den männlichen Kollegen (–34%). Allerdings ist die Arbeitslosenquote bei den Ingenieurinnen immer noch deutlich höher.

Ingenieurmangel verschärft sich
Auch die Zahl der offenen Stellen ist 2006 deutlich angestiegen, um gut 20%. Die Entwicklung zeigen zwar an, dass der Ingenieurberuf ein Beruf mit Zukunft ist, stagnierende Absolventenzahlen und der demographische Wandel geben trotz der eigentlich positiven Entwicklung aber auch Anlass zur Sorge. Fuchs: „Der Ingenieurmangel verschärft sich, dies kann sich der Technikstandort Deutschland volkswirtschaftlich nicht leisten.“ Im Februar meldete die Bundesagentur für Arbeit für die Berufsgruppe „Ingenieure der Versorgungstechnik“ 514 freie Stellen und 963 Arbeitslose. ToR

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