TGA-Newsletter: 13-2016 | 21.07.2016 (29.KW)

Smart Home

Stadtwerke-Kunden kennen Smart Home nicht

Viele Energieversorger bieten ihren Kunden Smart-Home-Systeme an, bisher kann aber nur jeder Dritte Kunde mit dem Begriff „Smart Home“ etwas anfangen. Wie die Ergebnisse einer Befragung von 5611 Energiekunden im Rahmen der Vertriebskanalstudie Energie 2016 von Kreutzer Consulting und Nordlight reasearch zeigen, ist die Smart-Home-Bekanntheit bei den Kunden der vier großen Konzerne mit 32 % und von Stadtwerken mit 34 % am geringsten. Kunden von Energiediscountern hingegen wissen mit einem Anteil von 47 % eher, was Smart Home bedeutet.

Haupt-Bezugsquellen sind Internethändler

„Angesichts der Ergebnisse verwundert es nicht, dass nur 4 % der Smart-Home-Nutzer ihr System bei einem Energieversorger gekauft haben“, so Thomas Donath von Nordlight research. „Als Haupt-Bezugsquellen stellen sich schon heute Internethändler wie Amazon heraus, die insbesondere internetaffine Kunden erreichen.“

Laut Klaus Kreutzer von Kreutzer Consulting sollten sich Versorger, die Smart-Home-Systeme erfolgreich verkaufen wollen, im Vertrieb zuerst auf die internetaffinen Kunden konzentrieren, denen das Produkt nicht erst erklärt werden muss: „Chancen bieten sich auch bei Neukunden, denen im Rahmen des Vertragsabschlusses oder kurz danach ein Smart-Home-Angebot unterbreitet werden kann. Cross-Selling-Potenziale werden von den Versorgern bisher kaum genutzt, hat die Studie ergeben. ■

Jochen Vorländer

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