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05.02.2012
Stiebel Eltron

Sonnemann plädiert für Energieminister

Rudolf Sonnemann. (Quelle: Stiebel Eltron)
Rudolf Sonnemann. (Quelle: Stiebel Eltron)
In einem Briefappell an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Stiebel Eltron wachsende Branchensorgen um das Vorankommen des „ökologischen Umbaus der deutschen Energielandschaft“ mit seinen weit reichenden infrastrukturellen Herausforderungen formuliert. Stiebel Eltron-Chef Rudolf Sonnemann: „Die mangelnde politisch-administrative Koordination erweist sich bei der Umsetzung als großes Hemmnis, ja weithin als Blockade.“ Sonnemann, der auch in der Führung wichtiger Branchenverbände vertreten ist, kritisiert insbesondere die sich überschneidenden, teilweise sogar gegenläufigen Zuständigkeiten auf Bundesebene, zu denen noch der „Entscheidungsdschungel in und zwischen den Bundesländern“ erschwerend hinzukomme.

Alle sind bereit, doch die Politik bremst sie aus


Die deutsche Industrie ihrerseits stehe mit Investitionen und Innovationen parat, der Neuausrichtung Dynamik und Breite zu verleihen, verspricht Sonnemann. Indes gelte ein klarer Zuschnitt der Zuständigkeiten – etwa in einem dafür zu schaffenden Bundesministerium für Energie – zunehmend als zentrale Voraussetzung für den Erfolg in Deutschland und auf den internationalen Märkten. Nicht nur die Branchenunternehmen werden laut Sonnemann derzeit gebremst, sondern auch investitionsbereite Privathaushalte und gewerbliche Betriebe. Sein Appell an die Kanzlerin: „Damit die abwartende Haltung in 2012 in substanzielle Wendedynamik umschlägt, bedarf es einer effizienten politischen Struktur.“ ■
Jochen Vorländer

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