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03.12.2012
Düsseldorf

NRW will Abwrackprämie für Heizkessel

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fordert laut einem Bericht der Rheinischen Post die Einführung einer staatlichen Abwrackprämie für alte Heizkessel. Sie soll einem drohenden Konjunktureinbruch entgegenwirken. Der Umweltminister von NRW, Johannes Remmel (Grüne), hat zur Finanzierung vorgeschlagen, den von CDU/CSU und FDP Anfang 2010 eingeführten verringerten Mehrwertsteuersatz auf Hotelübernachtungen zurückzunehmen. Laut dem Bericht der Rheinischen Post kostete die Begünstigung die Steuerzahler allein im Jahr 2010 über 800 Mio. Euro.

Zunächst negativ für das Austauschgeschäft


Bereits im August 2012 hatte die Bild-Zeitung (Bericht von TGA Fachplaner) über Regierungspläne zu einer Abwrackprämie für alte Heizungen berichtet und dadurch dem „normalen“ Heizungsaustausch geschadet. Die Diskussion über den NRW-Vorschlag könnte sich nun ebenfalls schädlich auf das Austauschgeschäft auswirken, denn der Finanzierungsvorschlag dürfte in der Bundesregierung kaum auf Sympathien stoßen. Die potenziellen Modernisierer werden nun aber erst einmal abwarten, ob es die Prämie gibt. Erst Anfang Oktober hatte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler im Interview mit TGA Fachplaner gemahnt: „Eine Abwrackprämie vorab anzukündigen, schadet dem Markt“ (Bericht von TGA Fachplaner). ■
Jochen Vorländer

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