Inhaltsverzeichnis 10-2005

Teures Öl

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Kernkompetenz: Kälte, Klima, Lüftung

Die IKK gilt als eine der weltweit führenden Fachmessen für Kälte, Klima, Lüftung. Dieses Jahr ist sie vom 2. bis 4. November zu Gast in Hannover. Sie findet im jährlichen Wechsel alternierend an den Messestandorten Hannover und Nürnberg statt. Drei Tage lang tauschen sich Fachbesucher und Hersteller über neue Branchentrends aus.

Marketingidee Sondenparty

Die Nutzung regenerativer Energie ist mit der heute verfügbaren Technik eine echte Alternative zu Öl und Gas. Um den Kunden die Vorteile neuer Energiebereitstellungskonzepte aufzuzeigen und mögliche Vorbehalte zu entkräften ist aber eine aktive Marktbearbeitung erforderlich. Ein nachahmenswertes Konzept hat kürzlich der Heizungsbauer Heinz Zieger aus Leipzig umgesetzt: Die Installation seiner Erdwärmepumpe mitsamt Bohrung machte er kurzerhand zum öffentlichen Event.

Wärme, Strom oder Treibstoff aus Holz?

Bislang wird nur ein Teil des Energieholzpotenzials genutzt und vorwiegend dezentral und in kleineren Zentralanlagen als Brennstoff zur Wärmeerzeugung, selten mit integrierter Stromerzeugung, eingesetzt. Es gibt aber auch Pläne, den erneuerbaren Rohstoff zu Treibstoffen zu veredeln, um so Benzin und Diesel zu einem sauberen Image zu verhelfen. Was technisch möglich ist, entlarvt eine Analyse allerdings als ressourcenökonomisch nicht zu rechtfertigen. Sinnvoll erscheint es hingegen, in modernen Gas- und Dampf-Kraftwerken zusätzlich Holzgas zu verbrennen. Werden mit dem erzeugten Strom Wärmepumpen angetrieben, ist die Schonung fossiler Energieträger besonders groß.

Mustergültige Energieeinsparung

In Heizungsanlagen stecken hohe Energieeinspar-potenziale. Bestes Beispiel dafür ist das Schulzentrum in Bad Gandersheim, dessen veraltete Heizungsanlage 2003 auf Vordermann gebracht wurde. Durch die Modernisierung hat sich der Heizwärmeverbrauch ohne die Gebäudehülle zu verändern um mehr als 50 % reduziert. Möglich wurde dieses durch eine optimale Systemabstimmung und den Einsatz hocheffizienter Technik.

Vom Charakter zum Rohrleitungssystem

Gibt es den typischen Presser, Löter, Stecker, Schieber, Schweißer oder Kleber unter den SHK-Handwerkern? Und nach welchen Kriterien entscheidet sich der SHK-Handwerker bei der Wahl eines Rohrleitungssystems für einen Werkstoff oder ein Produkt? Und wie denken und handeln die Fachplaner?

Entwässerungstechnik und Regenwassernutzung

Verringerte Aufbauhöhe bei Abläufen, größere Ablaufleistungen, Rinnen für bodengleiche Duschen, verbesserte Montage und einfachere Wartung, Abscheidung von Schmutzstoffen, bedarfsgerechte Steuerung, reduzierter Schall, bedarfsgerechte Pumpensysteme und viele weitere pfiffige Details stecken in der ISH-Produktnachlese rund um die Entwässerungstechnik und Regenwassernutzung.

Folienzisterne mit Auftriebsschutz

Für die 300 Wohnungen der Wohnsiedlung „Reinickes Hof“ wird neuerdings auf 14 000 m2 Dachfläche Niederschlagswasser zur Toilettenspülung gesammelt. Eine Innovation bei dem System ist die Verwendung einer speziellen Folienzisterne, die Vorort aus Hohlkörper- Rigolenelementen mit Folie ummantelt erstellt wurde. Kritikpunkte, wie nicht erkennbare Leckagen und eine nicht vorhandene Auftriebssicherung, werden durch einen Wassermanager intelligent ausgeräumt.

Normenwerk für TGA-Planer

Mit Ausgabedatum Juli 2005 ist DIN V 18 599 [1] ohne vorherigen Entwurf als Vornorm veröffentlicht worden. Mit ihr soll zunächst die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden zur Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie erfolgen, später auch die von Wohngebäuden. Offensichtlich haben TGA-Planer für die Anwendung der Norm die beste Ausgangslage. Zuvor gibt es aber noch viele offene Fragen, wie eine Analyse von Teil 3 „Nutzenergiebedarf zentraler RLT-Anlagen“ zeigt.

Sicher entfeuchten

Bei umfangreichen Sanierungs- arbeiten erneuerte der Revier- park Vonderort in Oberhausen auch etliche technische Einrichtungen seines Solebads, darunter die Entfeuchtungsanlage. Neben dem Ziel Energie zu sparen, galt es die RLT-Geräte gegen den Korrosionsangriff der salzhaltigen Luft zu schützen.

Laborversuch macht klug

Für das Einbringen von Zuluft in Räume unter Standardbedingungen liegen Auslegungsregeln und Erfahrungen vor. Was aber, wenn unvermeidbare Hindernisse aus dem Standard einen Sonderfall machen? Neben der aufwendigen Strömungssimulation bietet es sich nach wie vor an, solche Situationen im Strömungslabor zu analysieren und Lösungen zu optimieren.

Literatur

Schalten und walten verboten

Betriebstechniker führen immer wieder Aufgaben an elektrischen Anlagen durch, obwohl sie weder ausgebildete Elektrofach- kraft noch elektrotechnisch unterwiesene Person sind. Mangelnde Qualifikation und Selbstüberschätzung, aber auch das Delegieren von Arbeiten an Mitarbeiter ohne entsprechende Ausbildung, provozieren unnötige Risiken.

Wissenschaft und Sachverstand

Unter dem Motto „Wissenschaft und Sachverstand“ stand im Mai das erste gemeinsame wissenschaftliche Kolloquium der HTWK Leipzig, Fachbereich Maschinen- und Energietechnik, und des Landesverbands Sachsen öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e. V. (LVS). Der gelungene Auftakt mit 75 Teilnehmern soll jetzt in einer jährlich stattfindenden Veranstaltung münden.

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