Inhaltsverzeichnis 04-2004

Schwere Geburt

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Wetterdaten und Planerforum

Terminkalender

Meldungen

Kompletter Wirtschaftskreislauf

Die steigenden Kriminalitätszahlen in ganz Europa machten und machen elektronische Sicherheitslösungen notwendig, weshalb die Nachfrage nach Sicherheitssystemen für Industrie, Handel, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen vom gegenwärtigen Abschwung der Weltwirtschaft weitestgehend unbehelligt blieb.

Energy Performance of Buildings

Die Light+Building ist Weltleitmesse und Trendsetter für Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation. Insbesondere die offene Kommunikation in der Gebäudeautomation wird in Frankfurt einen Schwerpunkt setzen und damit im Kontext mit der Energy Performance of Buildings stehen. Denn durchaus realistische Einsparungen des Gesamtenergieverbrauchs von 15 bis 25 % durch eine intelligente Gebäudeautomation scheiterten bislang oft an der ungenügenden oder unwirtschaftlichen Integration aller relevanten Gewerke durch die vorwiegende Verwendung proprietärer Systeme.

Verhaltene Aufbruchstimmung

Rund 540 Aussteller werden sich auf der diesjährigen IFH/Intherm vom 21. bis 24. April präsentieren. Die Veranstalter rechnen für Süddeutschlands größte Sanitär-, Heizungs- und Klimafachmesse mit rund 40 000 Besuchern und einer Fachbesucherquote von 95 %.

Baukasten-Stecksystem für Mehrschichtverbundrohre

Rund 100 Systemanbieter mit mehr als 180 Rohrsystemen buhlen in Deutschland um Marktanteile. Jetzt führt Georg Fischer zunächst in Deutschland mit iFIT das weltweit erste werkzeuglos zu verbindende, innendichtende Baukastensystem für Mehrschichtverbundrohre ein und sagt damit den Presssystemen den Kampf an.

Mehr Augenmaß und Fortbildungsbedarf

Über die Berücksichtigung erneuerbarer Energie durch die Energieeinsparverordnung und die dazu in den nächsten Wochen wirksam werdende Novelle interviewte Melita Tuschinski, Herausgeberin und Online-Redaktion des Internetportals www.enev-online.de, Mitte Februar Dipl.-Ing. Horst-Peter Schettler-Köhler, Leiter des Referats II2 „Bautechnik, nachhaltiges Bauen, Energieeinsparung, GAEB“ im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn.

900 m Licht und Wärme

Verglaste Verbindungsspangen gruppieren sich um die Wappenhalle München. Insgesamt rund 200 in Deckenstrahlplatten integrierte Leuchten sorgen für eine faszinierende Atmosphäre.

Zu viel Wärmerückgewinnung – kein KfW-Kredit?

Wer demnächst ein Gebäude mit Holzpelletkessel für einen KfW-40-Kredit nach der vorgeschriebenen EnEV-Berechnung knapp auslegt, muss für die Berücksichtigung einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung unter Umständen zusätzliche, Primärenergie sparende Maßnahmen zur Kompensation des Mehrverbrauchs (!) an Primärenergie ergreifen.

Enorme Systemvielfalt

In keinem anderen Land ist bei Wohnungslüftungssystemen die Diskrepanz zwischen angebotener Vielfalt und verkaufter Stückzahl größer als in Deutschland. Das mag zum einen aus unseren klimatischen Randbedingungen rühren, die diese Vielfalt überhaupt zulassen. Aber auch aus den leidlichen Bemühungen, stets alles wirtschaftlich darstellen zu müssen. Zum anderen dürfte auch die, wohl kaum von Marketingstrategen begleitete, Wortwahl „kontrollierte“ Wohnungslüftung in deutschen Ohren mehr unliebsame Assoziationen als Kaufwunsch auslösen. „Komfortable“ Wohnungslüftung wäre sicherlich eine bessere Alternative im Kundengespräch und würde den meisten existierenden Systemen, nicht nur den hier vorgestellten Neuheiten, ohnehin als Beschreibung des Funktionsumfangs gerechter.

Effizientes Kühlkonzept

Ein wesentlicher Teil der Betriebskosten eines Hotels wird durch den Energieverbrauch – vor allem für die Heizung und Kühlung – bestimmt. Eine Möglichkeit, diese Kosten zu minimieren, ist der Einsatz einer Absorptionswärmepumpe.

Beurteilungskriterien von Klima- und Lüftungsgeräten

Der Markt für Zentrallüftungsgeräte ist durch die umfangreichen Funktionen, Optionen und Zubehörteile besonders stark strukturiert. Gleichzeitig sind die differenzierenden Merkmale zwischen den Herstellern auf den ersten Blick aber sehr gering. Umso wichtiger ist es, sich auf die wesentlichen Aufgaben der Zentrallüftungsgeräte, die Erfüllung bestimmter Kriterien aber auch auf eine Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus zu konzentrieren.

Besser als die Norm

Die überarbeiteten Güte- und Prüfbestimmungen für gusseiserne Abflussrohre und Formstücke stellen besonders bei der Oberflächenbeschaffenheit und den Beschichtungen strengere Anforderungen als die gültigen Produktnormen.

Herstellerneutrale Kommunikation mit BACnet und LonTalk

Die Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft in München präferiert für künftige Bauvorhaben offene Systemlösungen bei der Gebäudeautomation. Erster realisierter Neubau mit einer fabrikateneutralen Gebäudeautomation ist das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Zur gemeinsamen Visualisierung sind alle Gewerke über BACnet-Gateways in das firmenneutrale Gebäudemanagement eingebunden.

Drahtlose Kommunikation

Funkbasierte Gebäudeautomation im Allgemeinen und energieautarke Systeme im Besonderen, beispielsweise Indoor-Solarzellen und Piezo-Technik zur Energieversorgung von Funkschaltern und Sensoren, haben das Potenzial, die gesamte Technische Gebäudeausrüstung zu wandeln. Unabhängig von einer Stromversorgung und einer drahtnetzbasierten Kommunikation reduzieren sie den Verkabelungs- und Installationsaufwand ganz erheblich, insbesondere wenn man an das Nachrüstgeschäft denkt. Da man für die Geräte keinen Batteriewechsel vornehmen muss, sind sie je nach Sensor quasi wartungsfrei und wesentlich mehr als eine Alternative. Gelingt es demnächst, Kleinstellantriebe, beispielsweise für Heizkörperventile, ebenfalls mit einem preisgünstigen, wartungsfreien, autarken System marktreif zu machen, könnte das der Hausautomation zum Durchbruch verhelfen.

DIN EN 12 831 mit Startschwierigkeiten

Seit August 2003 liegt der Weißdruck der DIN EN 12 831 vor, anwendbar ist er in Ermangelung nationaler Regelungen trotz formal abgelaufener Übergangsfrist jedoch nur bedingt. Aber auch zu komplizierte Rechenansätze, fachliche und formale Ausdrucksungenauigkeiten trüben das Bild.

Mit 2-Leitungssystem simultan Heizen und Kühlen

Mit einem Außengerät gleichzeitig einen Raum zu kühlen und die Wärmeenergie aus diesem Raum nicht wie üblich in die Umwelt abzuführen, sondern sie in einem anderen Raum zum Heizen zu nutzen – das hört sich nach einem perfekten System zur Wärmerückgewinnung an.

Low-Energy-Building-Concept

Prämisse für die Planung des Rhein-Hochhauses in Düsseldorf war es, ein ökonomisches, menschenorientiertes Technikkonzept zu konzipieren, das mit verhältnismäßig geringem technischen Aufwand eine hohe Bedienerfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität bietet und gleichzeitige hohen ökologischen Ansprüchen gerecht wird. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden Grundwasser, Regenwasser und Photovoltaik in das gebäudetechnische Versorgungskonzept integriert.

Software und Internet

Drehzahlregelung von Pumpen

Kreiselpumpen müssen immer für die größte benötigte Förderleistung ausgelegt werden, obwohl der Verbrauch erheblichen Schwankungen unterliegen kann. Bei vielen Anwendungen wird die maximale Förderleistung tatsächlich nur für wenige Betriebsstunden benötigt. Mit einer Leistungsanpassung durch Drehzahlregelung kann bei diesen Anwendungen in beträchtlichem Umfang Primärenergie gespart werden.

Literatur

Aus den Hochschulen

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