Inhaltsverzeichnis 05-2004

Emissionshandel

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Passende Konsistenz

Optimistische Branche

„Die Talsohle ist durchschritten – Es herrscht Aufwind in der Branche – Es wird wieder über Projekte gesprochen!“ So beginnt der offizielle Abschlussbericht der Messe Essen. Dieser Optimismus kennzeichnete in der Tat die Stimmung auf der SHK Essen vom 16. bis 20. März – doch es gab auch zurückhaltende Äußerungen. Denn nach offiziellen Unternehmenszahlen wurden vom Konjunkturfrühling bislang meist nur ein paar schöne Tage zwischendurch ausgemacht.

Vorgefertigte Luftverteilung aus Edelstahl in zwei Stunden installiert

Geschosswohnungen im Passivhaus-Standard können schon heute preisgünstiger gebaut werden als solche nach der Energieeinsparverordnung. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige Zusammenarbeit von Architekt und Fachingenieur sowie eine möglichst hohe Standardisierung von Passivhaus- typischen Details. Dass das Passivhaus-Konzept auch im Geschosswohnbau funktioniert, zeigen drei baugleiche Wohngebäude mit jeweils sechs Wohngeschossen und zwölf Wohnungen im Stuttgarter Stadtteil „Burgholzhof“. Bei einem Bauträger-Verkaufspreis von 2100 Euro/m2 Wohnfläche inklusive Grundstücksanteil sind die Passivhaus-Wohnungen sogar um rund 10 bis 20 % günstiger als vergleichbare Bauobjekte in diesem Stadtteil nach EnEV-Standard.

Resonanzprobleme drehzahlgeregelter Ventilatoren vermeiden

Die Wirtschaftlichkeit einer lufttechnischen Anlage wird entscheidend dadurch bestimmt, wie gut oder wie schlecht sich die Anpassung der Luftmengen an veränderte Betriebssituationen realisieren lässt. Die am häufigsten verwendete Methode ist die Drehzahlregelung des Ventilators. Dabei kann es unter bestimmten Betriebsbedingungen zu unerwünschten Resonanzerscheinungen kommen. Der Betrieb eines Ventilators in diesem Bereich ist aber auf keinen Fall zulässig, denn Resonanzen können zu Geräuschproblemen und zur Zerstörung der Ventilator-Motoreinheit führen.

Beurteilungskriterien von Klima- und Lüftungsgeräten

Mit den Kaltwassererzeugern greift der letzte Teil der Serie „Beurteilungskriterien von Klima- und Lüftungsgeräten“ ein besonders diffiziles Thema auf. Oft werden Kaltwassererzeuger im Gesamtsystem der Klima- und Lüftungstechnik als reines „Vehikel“ gesehen. Durch ihre eher passive Rolle – der Bereitstellung von Kälte – fallen Unterscheidungsmerkmale nicht so offensichtlich auf, wie bei „Endgeräten“ – z. B. ständig im Blickfeld befindliche Gebläsekonvektoren. Kaltwassererzeuger weisen jedoch gravierende Unterschiede auf, die wichtig für die Funktionssicherheit sind.

Kälte- und Wärmeträger auf Betain-Basis

Flüssigkeitstoxizität und Umweltrisiken in Gebäuden und Industrieanlagen werden immer weniger akzeptiert. Der Ersatz Glykol-basierter Wärmeträger durch Flüssigkeiten auf Salz-Basis oder durch Pflanzenöl scheiterte bislang an technischen Schwierigkeiten. Ein neuer Kälteträger auf Betain-Basis hat diese Probleme überwunden.

Druckbelüftung von Sicherheitstreppenhäusern

Die Anforderungen an Sicherheitstreppenhäuser werden zurzeit in der Literatur kontrovers diskutiert [1], [2]. Die vorliegende Veröffentlichung soll zur Klärung des Sachverhaltes beitragen.

Gute Aussichten

Mehr Farben, mehr Formen, mehr Individualität, mehr Design. Mehr Funktionalität, mehr Effizienz, mehr Komfort – besseres Klima. Gute Aussichten für die Branchenakteure mit Produktneuheiten von den Frühjahrsmessen aus Essen und Nürnberg durch gezieltes Angebot und Marketing beim Endverbraucher die Kaufneigung anzuregen.

Bauteiltemperierung als Feuchteschutz?

In den letzten Jahren werden Heizungsplaner durch eine gezielte Argumentation [1] bei Bauherren, insbesondere im musealen Bereich und beim Denkmalschutz mit Bauteiltemperierung als Lösung zur Beheizung und Feuchteschutz konfrontiert. Es ist für den Heizungsplaner gewöhnlich schwer, plausibel und allgemein verständlich für den Nutzer und Bauherrn dieser Argumentation zu entgegnen. In zahlreichen Publikationen wurde jedoch zu dieser Problematik bereits kritisch Stellung bezogen [2], [3], [4], [5].

Literatur

Produkte

Drehzahlregelung von Pumpen

Mit einer Leistungsanpassung durch Drehzahlregelung kann in beträchtlichem Umfang Primärenergie gespart werden.

Broschüren

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Technische Regeln haben bei der täglichen Ingenieursarbeit einen hohen Stellenwert. Zwar entbinden sie niemand aus der Verantwortung für eigenes Handeln, stellen aber eine wichtige Erkenntnisquelle für fachgerechtes Verhalten im Normalfall dar, in Sonderfällen können weitergehende oder einschränkende Maßnahmen geboten sein. Technische Regeln können durch Rechtsbezug, Verwaltungsvorschriften und Verträge zur verbindlichen Grundlage werden. Damit Sie die Übersicht behalten, stellt TGA Fachplaner im TGA-Bereich besonders relevante neue Publikationen quartalsweise zusammen.

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