TGA Panorama

TGA Ausgabe 06-2008
Intersolar: 12. bis 14. Juni, München

Solarplattform expandiert

Abb. 1

Mit dem Wechsel an den neuen Standort München hat sich das Wachstum der Intersolar nochmals beschleunigt. Die Ausstellungs­fläche wird sich wohl verdoppeln. Kräftig wachsen wird nach einer Prognose des Veranstalters auch die Besucherzahl. Mit unserem ­Gutschein erhalten Sie an einem Tag freien Eintritt.

Die Solartechnikbranche wächst, und mit ihr auch die europaweit wichtigste Branchenplattform, die Intersolar. Nach dem enormen Wachstum der Messe in den vergangenen Jahren am Standort Freiburg findet die Intersolar 2008 erstmals in München statt. Hier legt die Intersolar nun nochmals kräftig zu: Auf einer mit 76000 m² fast verdoppelten Fläche werden sich über 1000 (2007: 642) internationale Aussteller der Solarbranche präsentieren. Rund 40000 Besucher erwarten die Veranstalter – ein Plus von 25 % gegenüber dem Vorjahr.

Der fachliche Austausch beginnt mit einem breiten Rahmenprogramm schon im Vorfeld der Messe. Zum 4. Mal findet am 10. und 11. Juni das PV Industry Forum statt, das sich an Entscheider und Experten der Photovoltaik-Branche richtet. Insgesamt umfasst das Konferenzprogramm vor und während der Intersolar 13 Veranstaltungen. Zum täglichen Rahmenprogramm der Intersolar gehören außerdem die Besichtigung eines Solardachs in München-Riem, die Neuheitenbörse und das Job & Karriere Forum.

Premiere feiert einen Tag vor der Messe am 11. Juni das erste Solar Thermal Industry Forum für Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der Branche. Geboten werden Hintergründe zu den internationalen Solarthermiemärkten mit Fokus auf Frankreich, Italien und Spanien. Neueste Herstellungsverfahren stehen ebenso auf dem Programm wie technische Entwicklungen bei Kollektoren und Wärmespeicherung. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Nutzung von solarthermischen Anlagen im Kraftwerksbereich und zur Entsalzung von Meerwasser. Wachsen wird auch der Ausstellerkreis im Segment Solarthermie auf etwa 200 Unternehmen. Die deutsche Heizungsindustrie „glänzt“ allerdings in weiten Teilen mit Abwesenheit (siehe TGA 4-2008, Seite 22). Trendsetter für Innovationen und neue Systemlösungen waren bisher allerdings ohnehin die etwas kleineren Spezialanbieter. Jochen Vorländer

http://www.intersolar.de

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