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TGA Ausgabe 07-2017

Anteil der Wärmepumpe im Neubau in Deutschland

1 Anteil der Wärmepumpe im Neubau in Deutschland 
auf Basis der Baufertigstellung von Wohngebäuden in den Jahren 2008 bis 2016 nach vorwiegend verwendeter primärer Heizenergie.

1 Anteil der Wärmepumpe im Neubau in Deutschland

auf Basis der Baufertigstellung von Wohngebäuden in den Jahren 2008 bis 2016 nach vorwiegend verwendeter primärer Heizenergie.

1 Der Anteil der Wärmepumpe im Neubau (Anzahl der Wohngebäude) blieb 2016 mit 31,8 % gegenüber 2015 weitgehend konstant. Dies belegen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Besonders stark ist die Wärmepumpe im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser (34,0 %). Auch bei Mehrfamilienhäusern (16,0 %) und Nichtwohngebäuden (13,6 %) wurden die Marktanteile gehalten. Insgesamt wurden 2016 rund 36 500 Neubauten mit Wärmepumpen fertiggestellt, etwa 2000 mehr als im Vorjahr. Regional gibt es deutliche Unterschiede: 47,9 % der Bauherren in Baden-Württemberg setzten 2016 auf Wärmepumpen, das war zugleich der höchste Wärmepumpen-Anteil, der bisher in einem Bundesland erfasst wurde. Auf den Plätzen folgten das Saarland (45,5 %) und Rheinland-Pfalz (42,2 %). Deutlich seltener kommt die Wärmepumpe in den Stadtstaaten und den norddeutschen Flächenländern zum Einsatz, vor allem in Niedersachsen (14,3 %). Der Marktanteil der Wärmepumpe entfällt vor allem auf Umweltwärme. In diese Kategorie der amtlichen Statistik fallen neben Luft/Wasser- auch Grundwasser/Wasser-Wärmepumpen. Letztere haben laut Bundesverband Wärmepumpe (BWP) allerdings nur einen geringen Anteil. 6,8 % der Bauherren erschlossen 2016 die Wärmequelle Erdreich für ihr Gebäude. www.waermepumpe.de

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