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30.08.2007

Verbrauchsstudie für erdgasbeheizte Gebäude

Die Stadt Eberswalde hatte in der Heizperiode 2005/06 den niedrigsten Erdgas-Energieverbrauch in Ostdeutschland. Das ergab eine Analyse von Energiedienstleister Techem, der zwölf Städte in den neuen Bundesländern unter die Lupe nahm. Danach verbrauchten die Eberswalder nur 111,55 kWh/(m² a) Wohnfläche, 3,8% weniger als im Vorjahr. Schlusslichter oder Spitzenverbraucher in der Analyse sind die Potsdamer mit 153,79 und die Berliner mit 169,53 kWh/(m² a). Der mittlere Verbrauch aller Städte lag bei 148,6 kWh/(m² a).


Deutliche Unterschiede bei Einsparungen
Insgesamt ist der Heizenergieverbrauch für die meisten der zwölf Städte leicht zurückgegangen. Zwischen den einzelnen Städten gibt es große Unterschiede nicht nur beim Verbrauch, sondern auch im Verbrauchsrückgang zum Vorjahr. Während in Leipzig, Chemnitz und Erfurt der Verbrauch um über 10% sank, stagnierte er in Berlin und nahm in Halle sogar um 4% zu. Bei den Heizkosten werden die Verbrauchsunterschiede besonders deutlich: Für eine 70-m²-Wohnung mussten die Berliner mit rund 685 Euro ganze 200 Euro mehr zahlen als die Eberswalder.

Teurer wird es trotzdem
Trotz des insgesamt gesunkenen Heizenergieverbrauchs: Die Heizkosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Techem-Pressesprecher Stefan Lutz: „Um den Anstieg der Heizkosten erträglich zu halten, darf die Wohnungswirtschaft nicht nachlasen, energiesparende Maßnahmen zu ergreifen. Unsere Studie hat nämlich auch gezeigt, dass 20% der mit Erdgas beheizten der Gebäude 200 kWh/(m² a) und mehr verbrauchen“. ToR



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