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16.09.2009
Wilo

KfW-Sonderförderung auch für Zirkulationspumpen

Der Austausch einer alten, ungeregelten Zirkulationspumpe gegen eine Wilo-Stratos ECO-Z wird durch die KfW-Sonderförderung belohnt. (Quelle: Wilo)
Der Austausch einer alten, ungeregelten Zirkulationspumpe gegen eine Wilo-Stratos ECO-Z wird durch die KfW-Sonderförderung belohnt.
Die KfW-Sonderförderung (Programm-Nr. 431) fördert u.a. den Austausch alter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen. Wilo weist darauf hin, dass die Förderung nicht nur für Heizungspumpen der Energieeffizienzklasse A, sondern auch für Hocheffizienzpumpen zur Trinkwasserzirkulation beantragt werden kann. Antragsberechtigt sind Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts).

Entscheidend ist das Wirkprinzip
Zwar bezieht sich die KfW-Förderung ausdrücklich auf die Energieeffizienzklasse A, dennoch erfolgt auch eine Förderung von Zirkulationspumpen, obwohl es für diese keine Energieeffizienzklassen gibt. Nach Auskunft der KfW gegenüber Wilo muss bei Antragstellung ein Nachweis beigefügt werden, dass es sich bei der Zirkulationspumpe um eine Hocheffizienzpumpe handelt. Dies ist nach Aussage des Pumpenherstellers beispielsweise dann der Fall, wenn sie das gleiche Wirkprinzip wie eine entsprechende A-Label-Pumpe für den Heizungsbereich hat.

80 % weniger Stromkosten für Pumpenbetrieb
So verfügen die Zirkulationspumpen Wilo-Stratos-Z und Wilo-Stratos ECO-Z ebenfalls über die besonders stromsparende EC-Motortechnologie der fast baugleichen Heizungspumpen. Sie unterscheiden sich von diesen lediglich durch ein korrosionsfestes Pumpengehäuse aus Rotguss, damit sie nach TrinkwV 2001 und DIN 50930-6 in Trinkwassernetzen zum Einsatz kommen dürfen. Die Wilo-Stratos ECO-Z hat beispielsweise im Leerlaufbetrieb nur eine Leistungsaufnahme von 5,8 W. Durch den Austausch einer alten, ungeregelten Zirkulationspumpe gegen eine elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpe lassen sich nach Angaben von Wilo die Stromkosten für den Pumpenbetrieb bis zu 80 % senken.

Vordruck für Nachweis der Förderfähigkeit
Als Service für SHK-Fachhandwerksunternehmen und ihre Kunden stellt Wilo auf www.pumpenpraemie.de einen Vordruck zur Verfügung, mit dem die Hocheffizienz für die Trinkwasserzirkulationspumpen bestätigt wird. Wilo empfiehlt, diesen als Nachweis der Förderfähigkeit auszudrucken und der Rechnung für den Pumpenaustausch beizulegen, damit der Kunde beide Dokumente seinem Antrag auf die KfW-Pumpenprämie beilegen kann. ToR

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