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07.09.2017
Geberit

Spatenstich bei Geberit Mapress

Visualisierung des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes der Geberit Mapress GmbH am Standort Langenfeld nach dem ersten Bauabschnitt. (Quelle: Ropertz & Partner)
Visualisierung des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes der Geberit Mapress GmbH am Standort Langenfeld nach dem ersten Bauabschnitt.

Die Geberit Mapress GmbH in Langenfeld, wichtigster Produktionsstandort für Geberit-Rohrleitungssysteme und -Fittings aus Edelstahl, C-Stahl und Kupfer, hat als Teil einer umfassenden Modernisierung der Fertigungsprozesse den Bau einer neuen Produktionshalle begonnen.

„Mit einem Volumen von mehr als 35 Mio. Euro investiert Geberit damit nachhaltig in den Standort Langenfeld“, erörtert Frank Nathem, Geschäftsführer der Geberit Mapress GmbH, das Projekt. Ein modernes Gebäudekonzept und die Umstellung von einem Werkstatt- auf ein Linienprinzip verbessern künftig die Infrastruktur im Werk und ermöglichen eine effizientere Arbeitsorganisation. Am 6. September 2017 fand der feierliche Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes statt.

Nathem: „Unsere rund 600 Beschäftigten können sich ab Frühjahr 2019 auf moderne Gebäude und verbesserte Arbeitsbedingungen freuen. Im Wesentlichen bedeutet das kürzere Wege, hellere Arbeitsplätze, effiziente Abläufe und modernste Maschinen.“

Neuausrichtung der Produktion

Im Zuge der Neuausrichtung des Produktionswerks spezialisiert sich der Standort Langenfeld auf die Fertigung von Großserien des Mapress-Produktportfolios. Das sind insbesondere Fittings aus C-Stahl, Edelstahl und Kupfer, die überwiegend im Heizungs-und Sanitärbereich eingesetzt werden. Die Produktion von großformatigen Fittingen wurde an ein Schwesterwerk in Polen abgegeben. Im Vorfeld wurden die einzelnen Fertigungsschritte und Prozesse im Werk überprüft, neu zusammengefasst und spezielle Fertigungstechnologien entwickelt.

„Im künftigen Produktionswerk in Langenfeld können wir das Potenzial der Linienfertigung vollumfänglich ausschöpfen. Durch den optimierten Materialfluss werden wir wesentlich effizienter produzieren können“, fasst Frank Nathem die Vorteile der Neuausrichtung zusammen. Der Neubau des Produktions- und Verwaltungsgebäudes kann bei Bedarf und entsprechend der künftigen Mengenentwicklung zu einem späteren Zeitpunkt modular erweitert werden.

Im ersten Bauabschnitt entstehen zwei Gebäudeteile: eine neue Produktionshalle auf einer Fläche von 15.400 m2 und ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude mit ca. 5.500 m2. Im Verwaltungstrakt finden neben modernen Büros auch eine Kantine, ein Labor-und Werkstattbereich, Umkleiden sowie sanitäre Anlagen und ein Konferenzbereich Platz. Pausen- und Meetingflächen in zum Teil begrünten Innenhöfen und Terrassen ergänzen das Raumspektrum. ■

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