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26.04.2019
Destatis

2019 bis 02: 0,1 % weniger Baugenehmigungen

Von Januar bis Februar 2019 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 49.350 Wohnungen genehmigt worden. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer Wohn- und Nichtwohngebäude sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,1 % Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Vor einem Jahr wurde ein Rückgang von 2,5 %, gemeldet, ohne die Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen allerdings um 1,6 %.

Wachstum nur bei Einfamilienhäusern

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2019 rund 42.600 Wohnungen genehmigt. Dies waren 2,0 % oder 900 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+4,4 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäuser sank dagegen um 1,1 % und die Zahl der genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäuser um 3,2 %.

Dickes Minus bei Nichtwohngebäuden

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Februar 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Mio. m3 auf 30,0 Mio. m3 (–9,9 %). Allerdings gab es im Vorjahreszeitraum ein hohes Wachstum von 13,2 % bzw. um 3,9 Mio. m3 auf 33,3 Mio. m3. Für den aktuellen Anstieg sind sowohl die öffentlichen Bauherren (–0,2 Mio. m3 beziehungsweise –5,9 %, Vorjahreszeitraum: +30,7 %) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (–3,1 Mio. m3 beziehungsweise –10,4 %, Vorjahreszeitraum: +11,7 %) zurückzuführen. ■

Genesis- und Destatis-Tabellen zu den Baugenehmigungen Januar bis Februar 2019

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