TGA-Newsletter: 05-2008 | 26.05.2008

ANLAGENTECHNIK

Plasma-Technik für geruchsfreie Küchenabluft

Ob in der Gastronomie, in einer Kantine oder in einer Hotelküche: Entsteht in Wohn- oder Mischgebieten geruchsbelastete Küchenabluft, greift das Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BlmSchG): Fühlen sich Anwohner bzw. Nachbarn von den Emissionen gestört oder liegt nach einer Messung durch die Behörden eine erhöhte Geruchsbelästigung oder Umweltbeeinträchtigung vor, drohen empfindliche Strafen oder gar die (vorübergehende) Schließung des Betriebs.

Wirkprinzip mit drei Stufen
Bäro bietet jetzt eine einzigartige Plasma-Technik an, die Gerüche in der Küchenabluft beseitigt und auch Fette vollständig zerstört. Das Wirkungsprinzip basiert auf drei Funktionsstufen. Zunächst wird die Abluft in einem Vorfilter von Fett, Feststoffen, Aerosolen und Kleinstpartikeln befreit. In der folgenden Plasma-Stufe werden alle Geruchsstoffe durch einen chemischen Oxidations- und Zersetzungsprozess zerstört. Danach durchströmt die Abluft einen Aktivkohlefilter, der als Katalysator dient und eventuell noch nicht oxidierte Verbindungen zurückhält bzw. zur Zersetzung bringt. Als Ergebnis verspricht Bäro eine geruchsfreie Küchenabluft. Laut Anbieter lässt sich die Technik auch in anderen Bereichen einsetzen, in denen eine dauerhafte Geruchsproblematik besteht - zum Beispiel in Toiletten oder in Raucherräumen. Ein weiterer Vorteil: Die behandelte Abluft kann ohne weiteres zur Wärmerückgewinnung benutzt werden, wodurch Energiekosten eingespart werden können. ToR



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