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10.04.2013
Hansgrohe

2012: Hansgrohe-Umsatz steigt um 5,4 %

Hansgrohe-Kopfbrause Rainfall 180. (Quelle: Hansgrohe)
Hansgrohe-Kopfbrause Rainfall 180. (Quelle: Hansgrohe)
Die Hansgrohe Gruppe, Schiltach, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 eine neue Umsatzbestmarke erzielt. Mit 805 (2011: 764) Mio. Euro lag das Geschäftsvolumen um 5,4 % über dem Vorjahreswert. „Es ist uns gelungen, in einem sehr wechselhaften konjunkturellen Umfeld sowohl im Inland als auch im Ausland ein stabiles Wachstum zu erzielen“, zog Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE, eine positive Bilanz des Geschäftsjahrs 2012. Während jenseits der deutschen Grenzen der Umsatz um 5,6 % kletterte, betrug der Zugewinn in Deutschland 4,7 %. Zum Wachstum trugen alle Vertriebskanäle bei. Zulegen konnte Hansgrohe sowohl bei Armaturen als auch bei Brausen.

EBITDA-Marge von 18 %


Schwierig stellte sich auch im letzten Jahr die Situation im hochpreisigen Marktsegment dar. Die seit 2008/09 feststellbare Tendenz zum Downtrading habe sich 2012 noch einmal verstärkt. Der daraus resultierende Margendruck und deutlich gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie haben dazu beigetragen, dass die Hansgrohe Gruppe 2012 ihr Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nicht weiter verbessern konnte. Mit 143 Mio. Euro lag der EBITDA unter der bisherigen Bestmarke aus dem Vorjahr mit 157 Mio. Euro. „Dass wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine EBITDA-Marge von 18 % erreicht haben, ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, betonte Siegfried Gänßlen.

Investitionen sollen Wachstum sichern


Mehr als 170 neue Stellen, davon rund 50 in Deutschland, kamen im Geschäftsjahr 2012 hinzu, sodass am 31. Dezember 3444 Mitarbeiter (2011: 3271) für die Hansgrohe Gruppe rund um den Globus tätig waren – knapp 2200 von ihnen in Deutschland. „Um unseren Wachstumskurs 2013 fortzusetzen, planen wir, im laufenden Geschäftsjahr rund 47 Mio. Euro in den Ausbau unserer Innovationsstärke und in die Prozessverbesserung in Produktion, Logistik und IT zu investieren“, kündigte Gänßlen an. ■
Jochen Vorländer

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