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QM tut gut: Wie sich Bauplaner wieder aufs Wesentliche konzentrieren können

Dr.-Ing. E. Rüdiger Weng und Dr.-Ing. Knut Marhold heißen die Visionäre, beide Bauingenieure und Unternehmensberater in der Baubranche. Vor über 15 Jahren gründeten sie den „QualitätsVerbund Planer am Bau“ und entwickelten zusammen mit Praktikern aus Planungsbüros Qualitäts-Standards für Bauplaner.

Mittlerweile hat sich der Standard etabliert und ermöglicht auch kleinen Büros eine systematische Büroorganisation. Für Rüdiger Weng ist allein das schon ein Motiv, sich für Planer am Bau einzusetzen. Doch den Gründern geht es um mehr: nämlich den Erhalt des hohen Qualitätsniveaus bei erträglichen Arbeitsbedingungen.

Überlastung gefährdet Planungsqualität

Qualifiziertes Personal ist knapp, Mitarbeitende und Inhaber gelangen an ihre Leistungsgrenzen. „Wie verschaffen wir Planern wieder Luft für ihre eigentliche Arbeit?“, formuliert Knut Marhold die Frage, die dem QM-Standard Planer am Bau zugrunde liegt.

Keine Zauberei: Mehr Effektivität

Nun können auch erfahrene Bauberater nicht zaubern. Dafür verstehen sie viel von Effektivität. Die Grundlagen des QM-Standards wurden mit den Gründungsmitgliedern des QualitätsVerbunds entwickelt: Planer, die genau wussten, was sie von einem QM-System erwarten, das auf ihren Arbeitsalltag abgestimmt ist.

Sichtbar wird das z.B. beim QM-Handbuch, in dem die Standards definiert sind, die teilnehmende Büros einzuhalten sich verpflichten. Bei Planer am Bau ist es deutlich dünner als bei anderen QM-Systemen, die eher auf die Industrie abgestimmt sind.

Das beste Werkzeug für Planer:innen mit Leidenschaft

Wir haben einen großen Schritt zu mehr Produktivität und Qualität gemacht“, urteilt zum Beispiel Dipl.-Ing. Torsten Stiehm. Stefanie Welzmüller vom Ingenieurbüro Pertler wird noch konkreter: „Durch die Einführung des QMS konnten 70% der Prozesse optimiert werden. Das hat in unserem Büro zu einer Produktivitätssteigerung von gefühlt 10% geführt.“ Margarete Finkenberger von GN Bauphysik hatte bereits schlechte Erfahrungen mit der ISO 9001 gemacht, bevor sie Planer am Bau kennenlernte: „Seit wir die QM-Standards Planer am Bau anwenden, ist unsere Arbeit insgesamt effektiver geworden“, sagt sie. „Die klare Bürostruktur entlastet unseren Projektalltag deutlich.“

Das QM-System Planer am Bau wurde von Praktikern für Praktiker erarbeitet und mithilfe eines enormen Erfahrungsschatzes und einer gehörigen Portion Idealismus weiterentwickelt. „Letztlich wollen wir Bauleute doch alle etwas Nachhaltiges schaffen“, sagt Weng. „Auch kleine Büros mit leidenschaftlichen Planern sollen das beste Werkzeug zur Verfügung haben, um ihre Kreativität zu entfalten.“

Der QualitätsVerbund Planer am Bau

berät seit 2007 Architektur- und Ingenieurbüros bei der Einführung eines QM-Systems nach dem durch den TÜV geprüften QualitätsStandard Planer am Bau. Dieses von Bauplanenden mit entwickelte QualitätsZertifikat ist ein schlankes QM-System für Planer. Kostengünstig, effizient sowie branchenspezifisch auf die Bedürfnisse von Bauplanungsbüros zugeschnitten. Büros haben verschiedene Möglichkeiten, ihr individuelles Büroorganisations-Handbuch zu erstellen: Auf Basis eines bewährten Muster-Handbuchs kann das eigene QM-Handbuch selbst erarbeitet werden. Als weitere Möglichkeiten werden Klausurwochenenden in störungsfreier Atmosphäre oder Inhouse-Workshops vor Ort in den Büros angeboten. Initiatoren sind die langjährig erfahrenen Bauingenieure Dr.-Ing. Knut Marhold und Dr.-Ing. E. Rüdiger Weng, seit 2018 ergänzt Prof. Dr.-Ing. Thomas Benz und seit 2020 Dr. rer. sec. Michael Pospiech das Team.

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