Im 1. Halbjahr 2026 hat der Heizungsmarkt mit veränderter Struktur 19 % zugelegt. Was sich aus den Daten für die Heizungs- und Wärmewende schließen lässt.
Wer 2026 eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien austauscht, sichert sich noch die aktuellen Förderkonditionen – ab 2027 werden diese deutlich eingeschränkt.
Im Juni 2026 gab es bei der Heizungsförderung 42.770 neue Projektzusagen. Nur im Dezember 2025 war das Interesse noch höher.
Die jüngste Reform der Heizungsförderung stößt bei vielen Hausbesitzern auf Ablehnung, motiviert aber fast die Hälfte zu einem schnelleren Wechsel zur Wärmepumpe.
Der deutsche Heizungsmarkt hat im 1. Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 % zugelegt. 99 % vom Wachstum entfiel auf Heizungs-Wärmepumpen.
Der ZVSHK stellt einen neuen Online-Rechner bereit, der SHK-Betrieben und Hauseigentümern die Förderermittlung beim Heizungstausch erleichtern soll.
Die Richtlinie zur Bundesförderung für effiziente Gebäude wurde überarbeitet. Die Konditionen bei der Heizungsförderung ändern sich nun alle sechs Monate.
Die Heizungsförderung als BEG-Einzelmaßnahme kann seit dem 21. Juli 2026 mit geänderten und künftig schneller abschmelzenden Konditionen beantragt werden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die drei neuen ab dem 21. Juli 2026 geltenden Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vorab veröffentlicht.
GModG und BEG-Kürzung verunsichern Wirtschaft und Verbraucher. Der ZVEH warnt vor einer Kostenfalle.
Die BEG-Eckpunkte stoßen in der Heizungsindustrie auf geteilte Meinungen: Die langfristige Ausgestaltung wird begrüßt, doch der BDH sieht Nachbesserungsbedarf.
Die geplante halbjährliche Absenkung der Heizungsförderung könnte laut BWP Investitionen in Wärmepumpen zugunsten fossiler Heizungen verschieben.
Monatliche Förderzusagen für Wärmepumpen-Heizungen werden auch durch aktuelle Ereignissen geprägt. Mehr Aussagekraft bietet der gleitende Durchschnitt.
Im Mai 2026 gab es bei der Heizungsförderung 36.876 neue Projektzusagen. Es ist der dritte Monat mit mehr als 35.000 Projektzusagen infolge.
Der BWP kritisiert das GModG: Die Ausrichtung auf eine Bio-Treppe und mögliche Kürzungen der Heizungsförderung könnten die Wärmewende gefährden.
Im März 2026 gab es bei der Heizungsförderung 37.069 neue Projektzusagen. 28 % mehr als im Vormonat. Den größten Stückzuwachs gab es bei Wärmepumpen.
Nach der Veröffentlichung der Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) hat der BWP die Prognose für das BAU-Szenario deutlich reduziert.
Im Februar 2026 gab es bei der Heizungsförderung 29.154 neue Projektzusagen. 23 % mehr als im Vormonat. Relativ gab es den größten Zuwachs bei Biomasse-Heizungen, absolut bei Wärmepumpen.
Ausgerechnet: In den Wahlkreisen von Jens Spahn und Friedrich Merz sowie in der Heimat von Markus Söder lag 2025 die Nachfrage bei der Heizungsförderung im Spitzenfeld.
Die Wärmepumpen-Branche vermeldet ein erfolgreiches Absatzjahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 %.
Im Dezember 2025 ist die Nachfrage bei der Heizungsförderung kräftig gestiegen. Mit 41.331 Zusagen lag der Fokus wie im gesamten Jahr bei Wärmepumpen.
Von Januar bis Oktober 2025 liegt der Wärmeerzeugerabsatz 14 % unter dem Vorjahreszeitraum. Wärmepumpen legten um 57 % zu und hatten einen Marktanteil von 48 %.
Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) rechnet für 2025 mit einem Absatz von ca. 300.000 Heizungs-Wärmepumpen. Das entspricht einem Plus von über 50 % zum Vorjahr.
Im Oktober 2025 hat sich die Nachfrage bei der Heizungsförderung auf hohem Niveau fortgesetzt. Mit 24.763 Zusagen lag der Fokus bei Wärmepumpen.
Sechs Kriterien zeigen, was bei Luft/Wasser-Wärmepumpen bezüglich Planung, Beratung und Auswahl auch mit Blick in die Zukunft wichtig ist.