Inhaltsverzeichnis 11-2005

Darf es auch erneuerbar sein?

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Wetterdaten und Planerforum

Terminkalender

Meldungen

Hightech für Feststofffeuerungen

Feststofffeuerungen sind zwar politisch gewollt und werden in Teilbereichen sogar finanziell gefördert, doch der Gesetzgeber will schon kurzfristig weniger Emissionen. Das geht, sagt der Spezialist für abgastechnische Produkte Kutzner + Weber aus Maisach und entwickelte zusammen mit führenden Herstellern eine Ofenregelung zur Abbrandoptimierung.

„Premium verkauft sich weltweit“

Das Management der MAN Heiztechnik GmbH hat die bisher von der MAN B&W Diesel AG gehaltenen Gesellschaftsanteile übernommen. Das Unternehmen firmiert künftig als MHG Heiztechnik GmbH unter der Leitung der Geschäftsführenden Gesellschafter Markus Niedermayer und Juan-Carlos Gil-Söffker. Der Management-Buy-out wurde durch die Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH (Haspa BGM) ermöglicht, die Mitgesellschafter der MHG ist.

Optimierte Kälteversorgung

In vielen Gebäuden liegt ganzjährig gleichzeitig ein Heiz- und Kühlbedarf vor. Ein Energiemanagementsystem soll jetzt zeigen, dass die Wirtschaftlichkeit der Kälteversorgung mit besonders energieeffizienten Komponenten gesteigert werden kann.

Lüften und Heizen kombiniert

Planerische Kriterien und Behaglichkeitsanforderungen sprechen dafür, in Wohnungen Lüften und Heizen miteinander zu koppeln. ClimaRad besteht aus einem dezentralen Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und einem PWW-Plattenheizkörper. Die Außenluftmenge wird auf Basis der Luftqualität (CO2 und Feuchte) bedarfsgerecht und somit Energie sparend geregelt.

Membran überträgt Feuchte

Die neueste Generation von Wärmerückgewinnungsgeräten für die Wohnungslüftung ermöglicht die Regulierung der Raumluftfeuchte. So kann einerseits mit der Abluft die Feuchte aus den Wohnräumen abgeführt werden, andererseits wird bei kaltem Wetter der Feuchtegehalt der angesaugten Außenluft angehoben. Gesundheitsprobleme durch zu trockene Raumluft werden so vermieden.

Software und Internet

CO2 als Transportfluid spart CO2

Eine nach dem Prinzip des Wärmerohrs aufgebaute vertikale Erdwärmesonde mit CO2 als Wärmeträger nutzt für den Energietransport den Phasenwechsel: In der Heizzone (Erdreich) verdampftes CO2 steigt in den Sondenkopf. In der dort eingebauten Kühlzone (Verdampfer einer Wärmepumpe) kondensiert der Wärmeträger und fließt dann wieder in die Heizzone. Der pumpenlose Kreislauf verbessert zudem die Entzugsleistung um 10 bis 30 % gegenüber einer mit Flüssigkeit durchströmten Erdwärmesonde.

Literatur

Weniger Arbeit mit Eisspeichern

Der Energiebedarf einer Kälteanlage mit Eisspeicher wird gewöhnlich über die Temperaturniveaus im Verdampfer und Verflüssiger abgeschätzt. Einfluss hat aber auch, wie lange die Kältemaschine mit Voll- und mit Teillast arbeitet. Die jeweiligen Anteile ändern sich deutlich durch den Einsatz eines Eisspeichers und durch das Betriebskonzept. Der Artikel zeigt, dass ein Teilspeicherkonzept sogar einen geringeren Strombedarf als eine Kältemaschine ohne Eisspeicher aufweisen kann.

Absorptionswärmepumpe plus Solar-Eis-Speicher

Wird ein Eisspeicher im Winter als Wärmequelle einer Absorptionswärmepumpe genutzt, kann im Sommer das „Abfallprodukt“ Eis den Kühlbedarf decken. Die Lastabführung aus dem Gebäude sowie zusätzliche Solareinträge regenerieren dann im Sommer den Eisspeicher mit minimalem Primärenergieaufwand.

Kompetenz der Akteure entscheidet

Nachdem Kühldecken in Deutschland Mitte bis Ende der 90er Jahre einen regelrechten Boom erlebt haben, wurde es plötzlich still um sie. Kühldecken und andere Maßnahmen Stiller Kühlung machen ihrem Namen alle Ehre – indem sich ihr Markt still entwickelt hat, ohne dass heute die Marktvolumina zugänglich oder allgemein bekannt wären. Kosmos an der Universität Osnabrück hat sich an dieses Thema gewagt und eine Studie über den deutschen Markt für Stille Kühlung erstellt. Ein Auszug aus der Studie verdeutlicht, wie die Akteure im Entscheidungsprozess agieren.

Erneuerbare oder Braunkohle?

Künftig sollen zwei 1,1-GW-Kraftwerksblöcke in Neurath heimische Braunkohle verstromen. Die technische Erneuerung spart gegenüber Altanlagen 30 % des CO2-Ausstoßes. Doch es geht auch mit erheblich weniger Treibhausgasen, sagt Greenpeace: Mit einem Netzwerk dezentraler Kraftwerke lässt sich bis zu 93 % des CO2-Ausstoßes sparen.

Broschüren

Fortbildung reduziert Haftungsrisiken

Sitzt der TGA-Planer bei Haftungs- und Sicherheitsfragen zwischen den Stühlen? Es scheint fast so. Eignet er sich aber die notwendige Kompetenz an, kann er sich mitten auf den Stuhl setzen, seine Haftungsrisiken minimieren und sogar zukunftssichere Geschäftsfelder entwickeln.

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Technische Regeln haben bei der täglichen Ingenieursarbeit einen hohen Stellenwert. Zwar entbinden sie niemanden aus der Verantwortung für eigenes Handeln, stellen aber eine wichtige Erkenntnisquelle für fachgerechtes Verhalten im Normalfall dar, in Sonderfällen können weitergehende oder einschränkende Maßnahmen geboten sein. Technische Regeln können durch Rechtsbezug, Verwaltungsvorschriften und Verträge zur verbindlichen Grundlage werden. Damit Sie die Übersicht behalten, stellt TGA Fachplaner im TGA-Bereich besonders relevante neue Publikationen quartalsweise zusammen.

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