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TGA Ausgabe 10-2007
BWT

Chlordioxid zur Trinkwasser-Desinfektion

Beim Aufbau einer Desinfektionskapazität nach § 5 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sollten bei der Auswahl des Verfahrens korrosionschemische Veränderungen des Wassers berücksichtigt werden. Das dazu von BWT entwickelte Reaxan-Verfahren auf der Basis von Chlordioxid vereint laut Anbieter im Vergleich zu Chlor gewichtige Vorteile zum Schutz des Gesamtsystems: Chlordioxid baue den Biofilm besser ab, den Geruch oder den Geschmack beeinträchtigende Substanzen würden kaum gebildet, die Desinfektion sei vom pH-Wert unabhängig, durch den geringen Chloridgehalt der Chlordioxid-Lösung seien die Korrosionsraten gering und durch die Behandlung werde der ph-Wert kaum verändert. Die beiden letztgenannten Punkte sind beim Korrosionsschutz von hoher Bedeutung, insbesondere bei verzinkten Eisenwerkstoffen und Kupfer. Hier kann eine pH-Wert-Veränderung große Probleme verursachen. BWT empfiehlt das weiterentwickelte Reaxan-Verfahren für Systeme mit Neigung zur Rekontamination bzw. für Trinkwassersysteme, in denen auch das Kaltwassersystem schon kontaminiert ist. Es biete einen Hygieneschutz mit Langzeitwirkung, kombiniert mit Korrosionsschutz durch eine integrierte Konditionierung.

BWT Wassertechnik
69198 Schriesheim
Telefon (0 62 03) 7 31 09
bwt@bwt.de
http://www.bwt.de

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