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TGA Ausgabe 10-2009
Viessmann

Sichere Aufdachmontage von Kollektoren

Abb. 4
Viessmann Aufdachmontagesystem: Sparrenanker aus korrosionsbeständigem Aluminiumguss und UV- und witterungs­beständige Dachabdichtung aus synthetischem Kautschuk.

Mit der novellierten DIN 1055 „Einwirkungen auf Tragwerke“ ist die Zahl der Einflussfaktoren gestiegen, aus denen sich die Lasten ermitteln, denen Solarkollektoren und das Montagesystem standhalten müssen. Für Solaranlagen sind insbesondere die Teile 4 „Windlasten“ und 5 „Schnee- und Eislasten“ von Bedeutung. Wind wirkt als Druck oder Sog auf die Konstruktion. In der Norm sind Windzonen und Geländebeschaffenheiten vorgegeben, die zusammen mit der Gebäudehöhe jeweils spezifische Lastannahmen ergeben. DIN 1055 unterscheidet jetzt vier Windlastzonen und sechs Geländekategorien. Vorher wurde für Deutschland pauschal mit einem Wert gerechnet. Schnee wirkt als zusätzliches Gewicht auf die ­Konstruktion. Bei der Planung einer Solaranlage ist deshalb die Schneelastzone zu beachten, in der die Anlage gebaut werden soll. Die Norm unterteilt Deutschland in fünf Schneelastzonen und berücksichtigt nun auch Lasten durch Schneeanhäufungen und Schneeverwehungen. Entsprechend DIN 1055 hat Viessmann ein Aufdachmontagesystem für Vitosol Flach- und Vakuum-Röhrenkollektoren entwickelt. ­Unabhängig vom Dachpfannentyp ist das System für alle geneigten Dächer einsetzbar und verhindert Pfannenbruch. Es verwendet zur Kollektorbefestigung Sparrenanker, die senkrecht zum Sparren durch die Pfanne geführt werden – auf die Dachpfanne wirken dadurch keine äußeren Kräfte ein. Dazu wird die über dem Sparren sitzende Dachpfanne herausgenommen und der Anker auf dem Sparren befestigt. Mit dem Trennschleifer wird in die Pfanne ein Schlitz geschnitten und diese wieder in ihrer alten Position eingefügt. Sparrenanker und Pfanne werden abschließend mit einer UV- und witterungsbeständigen ­Abdeckung aus synthetischem Kautschuk (EPDM) geschützt, sodass dauerhaft kein Wasser in das Dach eindringen kann. Die Anzahl der jeweils benötigten Anker wird auf die örtlichen Lastanforderungen ­ausgelegt. Für das Aufdachmontagesystem ist die Krafteinleitung in das Dach statisch nachgewiesen, sowohl für normale Lasten bis 2,55 kN/m2 als auch für hohe Belastungen bis 4,8 kN/m2.

Viessmann

35107 Allendorf (Eder)

Telefon (0 64 52) 70 25 33

info-pr@viessmann.de

http://www.viessmann.de

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