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TGA Ausgabe 11-2009
Doyma

Wie man Kernbohrungen abdichtet

Doyma: Werden die Wandungen einer Kernbohrung nicht versiegelt, kann Feuchtigkeit auch einen fachgerecht gesetzten Dichtungseinsatz umwandern.

Oft wird nicht bedacht, dass durch die Kernbohrung in einer Betonwand eventuell Brücken für eindringendes Wasser in das Hausinnere geschaffen werden. Ursache dafür ist, dass Beton kein wasserabweisendes Material ist, sondern sogar Wasser in seine Struktur aufnehmen muss, um wasserdicht zu werden. Messungen zeigen, dass unter normalen Einsatzbedingungen die Umgebungsfeuchtigkeit mehrere Zentimeter tief in die Betonwand eindringen kann. Die materialbedingten Kapillarporen füllen sich bis zu dieser Tiefe mit Wasser. Wird die Betonwand mit den Kernbohrungen versehen, um Leitungen und Roh­re in das Gebäude einzuführen, kann es an diesen Stellen trotz fachgerechter Abdichtung mit Dichtungseinsätzen zur Undichtigkeit kommen. Da die Feuchtigkeit den Beton je nach dessen Güte bis zu der Tiefe von ca. 70 mm penetriert, kann sie das ­Abdichtsystem umwandern und ins Gebäude gelangen. Abhilfe dagegen schafft nur das wasserdichte Versiegeln der Betonoberfläche in der Kernbohrung. Doyma empfiehlt für die sichere Versiegelung der Kernbohrungsoberfläche „Aquagard“. Das System besteht aus zwei Komponenten, einer Grundierung und einem Speziallack. Die Aquagard-Grundierung dringt tief in den Beton ein und verschließt ihn dauerhaft und wasserdicht. Der Aquagard-Speziallack versiegelt die Oberfläche der Kernbohrungswandung und schützt zusätzlich angeschnittenen Bewehrungsstahl vor Korrosion.

Doyma

28876 Oyten

Telefon (0 42 07) 9 16 63 00

info@doyma.de

http://www.doyma.de

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