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TGA Ausgabe 12-2009
T&B electronic

Funkenlöschanlage

Abb. 5
T&B electronic: Installationsschema einer Funkenlöschanlage.

In pneumatischen Transporteinrichtungen und mechanischen Förderanlagen, in denen brennbare Materialien transportiert werden, kommt es durch Funkenflug immer wieder zu Bränden und Filterexplosionen. Der Funkenflug wird meistens durch die eingesetzten Maschinen oder durch Materialverunreinigungen erzeugt. Um die Gefährdung von Menschenleben, hohe Sachschäden und Produktionsausfälle auszuschließen, müssen Absauganlagen auf Funkenflug überwacht und durch Funkenlöschanlagen gesichert werden. Die neueste Zentralengeneration von T&B entspricht den VdS-Richtlinien und schützt Fördereinrichtungen, Filter und Silos. Die Funkenmelder erkennen geringste infrarote Strahlen und melden diese an die Funkenmeldezentrale. Von hier aus wird dann im Millisekundenbereich die Löscheinrichtung angesteuert und Löschwasser über Spezialdüsen in die Absaugleitung eingedüst. Der Funkenflug muss diesen Löschnebel passieren und wird dabei abgelöscht. Durch eine neu entwickelte Löschautomatik kann T&B sehr geringe Abstände zwischen Funkenerkennung und Löschung realisieren. In allen Förderleitungen zum Filter und Spänesilo sollte nach dem Ventilator eine Funkenerkennung (A) und eine Funkenlöscheinrichtung (B) eingebaut werden. Die Funkenerkennung besteht aus mindestens zwei Funkenmeldern, welche den gesamten Rohrleitungsquerschnitt überwachen. Die Funkenlöscheinrichtung besteht aus einem schnell öffnenden Magnetventil sowie mindestens einer Löschdüse. Gegen Verschmutzung sind die Löschdüsen mit einem Verschluss versehen. Die Löschung wird so lange aufrechterhalten, bis der letzte erkannte Funken (C) die Löschstrecke passiert hat, dann schließt die Löschautomatik selbstständig. Die Funkenlöschanlage bleibt weiterhin einsatzbereit. Die minimale Löschzeit beträgt fünf Sekunden und verlängert sich automatisch bei andauerndem Funkenflug. Durch eine einstellbare Funkenschwelle kann eine Maschinenabschaltung (D) vorgenommen werden. Die Anzahl der erkannten Funken, sowie die Auslöseschwelle werden in der Funkenmeldezentrale angezeigt. Um ein einwandfreies Sprühbild erzeugen zu können, muss ein Fließdruck von mindestens 5 bar vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, kommt eine Druckerhöhungsanlage (E) zum Einsatz. Der Löschwasseranschluss an eine vorhandene Sprinkleranlage ist möglich. Die Funkenmelder haben eingebaute Testeinrichtungen. So kann für jeden Funkenmelder von der Funkenmeldezentrale die Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Die neue Generation der Funkenmeldezentralen BM 6 (H) hat eine automatische Meldertesteinrichtung, sodass der manuelle Meldertest entfällt.

T&B electronic GmbH

31061 Alfeld

Telefon (0 51 81) 2 56 55

info@tbelectronic.de

http://www.tbelectronic.de

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